Fünf Mythen über Proteine

Ob es ums Abnehmen geht, gesunde Ernährung oder man Muskeln aufbauen möchte. Das Erste was man zu hören kriegt ist „Proteine“. Dies ist durchaus berechtigt, denn Proteine sind elementare Bausteine aller lebenden Organismen und übernehmen vielfältige Funktionen im Körper, unter anderem liefern sie Baustoffe zu Zellen, Enzymen, Hormonen etc. Es gibt jedoch einige Aussagen über Proteine, die sich hartnäckig im Umlauf halten, aber eindeutig in das Reich der Mythen einzuordnen sind. Wir stellen die fünf größten Irrtümer vor.

1. Nicht genügend Proteine

Ständig wird uns eingeredet, nicht genügend Proteine zu verzehren. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Die meisten Menschen, in den Industrienationen nehmen deutlich zu viel Eiweiß zu sich. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten erwachsene Frauen durchschnittlich 46 Gramm Protein am Tag zu sich nehmen, erwachsene Männer etwa 56 Gramm. Das ist gar nicht viel und wird in der Regel mit den normalen Mahlzeiten aufgenommen. Nahrungsergänzungsmittel sind also unnötig.

2. Für genügend Proteine braucht man tierische Produkte

Produkte wie Fleisch, Eier und Milchprodukte sind zwar wertvolle Eiweißlieferanten. Es gibt jedoch auch viele pflanzliche Nahrungsmittel, die Proteine enthalten und gerade für Veganer wichtige Eiweißquellen sind. Dazu zählen vor allem Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen, Erbsen, Sojabohnen und deren Erzeugnisse, aber auch Erdnüsse, Nüsse und Kerne ebenso wie Getreide, Quinoa, Buchweizen und Chia-Samen. Die Aussage, dass es Vegetariern oder Veganern an Proteinen mangele, ist also schlichtweg falsch. Pflanzliche Proteine haben sogar einige Vorzüge gegenüber den tierischen. Sie enthalten nämlich Vitamine und Antioxidantien, welche in Fleisch- oder Milchprodukten nicht vorkommen.

3. Proteine lassen Muskeln wachsen

proteine muskeln wachsen Ja, Proteine liefern nicht nur wichtige Baustoffe für den Muskelaufbau, sondern sind auch unverzichtbare Helfer bei Reparatur- und Regenerationsprozessen, ABER: allein davon wachsen die Muskeln natürlich nicht. Nur in Kombination mit Sport – am besten Krafttraining – werden Proteine für ein Wachstum der Muskeln sorgen.

4. Von Eiweißen nimmt man ab

Kein Lebensmittel der Welt sorgt – wie durch Zauberei – für einen Gewichtsverlust. Es ist ganz einfach: wer abnehmen möchte, sollte weniger Kalorien aufnehmen, als er oder sie verbraucht. Allerdings ist ein Fünkchen Wahrheit dran an diesem Mythos, denn Proteine sind gute Verbündete im Kampf gegen Übergewicht: eiweißreiche Lebensmittel machen lange satt und halten den Blutzuckerspiegel stabil, so kommt es nicht zu Heißhungerattacken.

5. Zu viel Proteine belasten die Nieren

Diese Sorge ist in aller Regel unbegründet. Nimmt man mehr Eiweiß auf als der Körper für Körperfunktionen und Muskelaufbau benötigt, so wird es in Kohlenhydrate umgewandelt und zur Energiegewinnung genutzt. Entstehende Stoffwechselprodukte werden abgebaut und ausgeschieden. Bei gesunden Nieren ist das absolut kein Problem. Wer eine Nierenerkrankung hat oder erblich vorbelastet ist, sollte mit einem Arzt besprechen wie hoch der tägliche Proteinbedarf ist.

Fazit: Glauben Sie nicht alles, was Sie so hören!

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