Anbaden im Frühling – kaltes Wasser mit Tradition

Kaltes – um nicht zu sagen eisiges – Wasser hat vielerorten Tradition. An etlichen Badestränden der Nord- und Ostsee wird zum Neujahrsschwimmen eingeladen, ebenso beliebt ist das Karnevalsschwimmen im Februar. Spätestens zum Frühlingsanfang heißt es dann für viele: Anbaden, egal wie die Temperaturen sind!

Anbaden im Frühling

Im Heidebad in Halle (Saale) wird traditionell am ersten Aprilwochenende angebadet. In Erfurt im Strandbad Stotternheim war das Anbaden 2017 am 11. März eine große Party. 100 Anbader wurden gesucht – und gefunden!

Start der Freibadsaison

Mitte Mai öffnen die meisten Freibäder ihre Tore und starten in die Saison. Im erzgebirgischen Schneeberg können Sie am 6. Mai ab 13 Uhr im Strandbad Filzteich die Badesaison eröffnen.

Warum ist kaltes Wasser gesund?

Kaltes Wasser härtet tatsächlich ab – die Fähigkeit, Kälte besser auszuhalten, lässt sich trainieren. Menschen, die sich regelmäßig kalten Temperaturen aussetzen, haben einen erhöhten Stoffwechsel, fangen später an zu zittern und der Körper zentralisiert das Blut stärker. Dafür muss man aber nicht unbedingt in eisige Seen springen. Wechselduschen oder Saunabesuche reichen dafür aus.

Aber macht es auch gesünder? Es gibt keine aussagekräftigen Studien, die den Zusammenhang zwischen Kälteabhärtung und kräftigerer Gesundheit nachweisen konnten. Aber Abhärtung ist wohl auch eine Frage des Geistes – bei der Behandlung von Erkältungen werden starke Placeboeffekte beobachtet. Wer meint, etwas gefunden zu haben, das ihm hilft, bleibt in der Regel gern dabei.

Sind Sie Warmduscher?
Wem kaltes Wasser so gar nicht zusagt, dem sei der Besuch in einer der Thermen der Toskanaworld wärmstens ans Herz gelegt. Entspannen, Baden, Schwimmen, Sauna – und das ganz ohne Frieren!

Bewegung im Wasser

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