Bauchfett reduzieren – was hilft wirklich?

Bauchfett ist mehr als nur ein Schönheitsfehler – es ist gefährlich für Ihre Gesundheit. Denn ein dicker Bauch erhöht das Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes – und er schadet der Potenz.

Warum ist ein dicker Bauch gefährlicher als andere Speckpölsterchen?

Im Gegensatz zu dem Fettgewebe, das sich direkt unter der Haut befindet, ist Bauchfett ein ziemlich aktives Gewebe. Das Fett, das die inneren Organe wie die Leber oder Bauchspeicheldrüse umgibt, wird auch Viszeralfett genannt und es ist stoffwechselaktiv und im Grunde das größte Drüsenorgan des Körpers. Es vergrößert den Bauchumfang und setzt Fettsäuren frei. Es sondert entzündungsfördernde Botenstoffe aus und schüttet Hormone aus. Ganz konkret steigert Bauchfett das Risiko für Bluthochdruck und Diabetes.

Was müssen Sie tun, um Bauchfett effektiv zu reduzieren?

Die gute Nachricht ist: Bauchfett legt man leicht an, aber man wird es auch (relativ) schnell wieder los. Da das Gewebe so stoffwechselaktiv ist, wird es vom Körper zuerst abgebaut, wenn er Energie benötigt. Mit den folgenden 5 Tipps sollte es klappen:

1 Mehr Bewegung im Alltag ist das beste, das Sie machen können. Nicht nur werden Sie dadurch den ungeliebten Bauchspeck los, Sie tun sich und Ihrem Körper etwas rundum Gutes: Bewegung verbessert die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems, die Sauerstoffversorgung, den Blutdruck, insgesamt die Durchblutung, der gesamte Bewegungsapparat wird gestärkt – und noch vieles mehr. Unser Tipp: Gehen Sie spazieren! Wenn Sie es schaffen täglich 10.000 Schritte zu gehen, wird das Bauchfett fast wie von selbst schmelzen.
2 Versuchen Sie es mit regelmäßigem Sport. Ausdauertraining, sogenanntes Cardio ist gut – noch besser ist Krafttraining. Durch Krafttraining bauen Sie Muskeln auf und Fett ab. Muskeln verbrauchen mehr Energie – Selbst wenn Sie nur auf der Couch sitzen, verbrennen Sie mehr Kalorien. Neben der Muskulatur stärken Sie mit Krafttraining den gesamten Halteapparat, das bedeutet, Sehnen, Bändern und Knochen profitieren davon und Rückenschmerzen werden der Vergangenheit angehören. Dafür müssen Sie im Übrigen auch nicht unbedingt ins Fitnessstudio gehen. Kraftübungen können Sie auch ganz leicht Hause durchführen.
3 bauchfett reduzierenEssen Sie weniger Kohlenhydrate. Um Bauchfett zu reduzieren sollten Sie den Eiweißanteil des täglichen Kalorienbedarfs auf 25 Prozent anheben – in der Regel liegt er bei nur zehn Prozent. Also Eiweiß rauf – Kohlenhydrate runter. Dabei sollten Sie auf unterschiedliche Proteinquellen zurückgreifen: Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Hähnchenfleisch, Fisch, Quark und Käse, Nüsse, Kerne und Mandeln und natürlich Eier. Wenn Sie abnehmen wollen, dann ist es empfehlenswert, die Kalorienzufuhr insgesamt etwas zu reduzieren. Auch der Verzicht auf Alkohol wirkt sich positiv auf den Bauchumfang aus.
4 Schlafen Sie ausreichend: Wer lange und fest schlummert, kurbelt über Nacht die Fettverbrennung an und hat tagsüber sogar weniger Hunger. Über Nacht läuft der Regenerationsstoffwechsel auf Hochtouren – die dafür benötigte Energie stammt überwiegend aus den körpereigenen Fettreserven. Verantwortlich für den fettvernichtenden Erholungsvorgang ist das Wachstumshormon (hGH), das jedoch nur im Schlaf aktiv ist! Wer abends Sport treibt, unterstützt diesen Vorgang noch. Wenig Schlaf und eine kohlenhydratreiche Ernährung am späten Abend unterdrücken jedoch die Produktion. Also: Schlafen Sie sich schlank!
5 bauchfett reduzierenMeiden Sie Stress! Bei dauerhaftem Stress ist der Spiegel bestimmter Hormone wie Adrenalin oder Cortisol erhöht. Dies wiederum führt zu einem sehr starken Abfall des Blutzuckerspiegels und schließlich zu Heißhungerattacken auf Fettiges und Süßes. Außerdem fördert die Ausschüttung der Stresshormone die Einlagerung von Viszeralfett. Versuchen Sie – gerade im Job – cool zu bleiben. Bauen Sie Entspannungsinseln in Ihren Alltag ein. Auch Bewegung senkt den Stresspegel – so schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe.

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