Das sind regionale Alternativen zu Superfoods

Die meisten Superfoods, wie Chia-Samen und Goji-Beeren, legen bereits einen weiten Weg zurück, bevor sie bei uns in den Supermärkten landen. Noch dazu sind sie ziemlich teuer. Warum dann nicht mal ein paar regionale Alternativen versuchen? Kein Problem. Wir haben für Sie einen Überblick über nationale Superfoods erstellt.

Was ist so super an Superfoods?

Natürlich sind die bekannten Superfoods Lebensmittel, die einen Mehrwert für unseren Körper haben. Aber wer sagt, dass unsere regionalen Lebensmittel weniger gut sind? Goji-Beeren werden in China angebaut und häufig mit Pestiziden behandelt. Acai-Beeren gelangen nur gefroren oder in Pulverform zu uns. Warum sollen diese nun besser sein als frische Heidel- oder Johannisbeeren? Viele der sogenannten Superfoods sind für unseren Körper nicht zwingend nötig und sind, auch durch die langen Transportwege, sehr teuer. Hier also unsere Vorschläge:

Regionale Alternativen

1 Chia-Samen sind vor allem für Veganer ein guter Ei-Ersatz. Aber für alle anderen sind sie nicht wirklich notwendig. Empfehlen können wir stattdessen Leinsamen. Diese enthalten ebenfalls viel Calcium und Eiweiß und zusätzlich noch gesunde Omega-3-Fettsäuren. Achten Sie beim Kauf auf ein EU-Bio-Siegel.
2 Matcha wird besonders zum Backen oder für Smoothies verwendet, da es den Blutdruck senken und den Stoffwechsel verbessern soll. Aber eigentlich ist es nur fein gemahlener Grüner Tee. Regionale Tees aus Hagedorn, Kamille, Hagebutte oder Löwenzahn wirken ebenfalls blutdrucksenkend und regulieren die Verdauung.
3 Goji-Beeren enthalten hohe Mengen an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen und wären damit ein echtes Superfood. Jedoch werden sie in ihrem Herkunftsland China häufig mit Pestiziden behandelt und sind so alles andere als gesund. Schwarze Johannisbeeren haben genau die selben Inhalte und dabei einen viel geringeren Kaloriengehalt. Noch dazu können sie direkt im eigenen Garten angebaut und genascht werden. Auch die Beeren die es bei uns zu kaufen gibt, sind frisch, lecker und vor allem pestizidfrei.
4 Der große Hype um die Acai-Beeren ist wissenschaftlich nicht einmal belegt. Angeblich sollen sie beim Abnehmen helfen und sexuell stimulierend wirken. Heidelbeeren, Kirschen und auch Johannisbeeren enthalten die selben Stoffe, die die Acai-Beeren zum angeblichen Wundermittel machen. Noch dazu sind sie reich an Proteinen, Vitaminen und Calcium.
5 Das Chlorophyll im Weizengras soll krebserregende Stoffe im Körper bekämpfen und die Wundheilung beschleunigen. Dafür wird eine kleine Packung teuer verkauft. Aber auch Gemüse wie Brokkoli und Grünkohl enthalten ausreichend Chlorophyll. Dazu sind alle Kohlsorten reich an Nährstoffen und sollten auf keinem Speiseplan fehlen!
6 Quinoa ist die neue Beilage für alle die gesund und glutenfrei essen möchten. Jedoch kann diese Getreidesorte nur importiert werden. Heimische Arten wie Dinkel, Weizen und Grünkern enthalten aber wieder Gluten. Suchen Sie eine regionale, glutenfreie Alternative können Sie auf Mais und Buchweizen zurückgreifen. Besonders Buchweizen enthält hochwertige Eiweiße und ist reich an Eisen, Magnesium, Kalium, Calcium und Vitaminen.
Sie sehen also, unsere heimischen Produkte müssen sich gegenüber den sogenannten Superfoods keinesfalls verstecken. Sie sind nicht nur günstiger, sondern überzeugen auch durch die kurzen Transportwege und den regionalen und kontrollierten Anbau.
Guten Appetit!
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