Diabetes Therapie: Sport frei!

Jeder Zehnte in Deutschland leidet unter Diabetes, die Tendenz ist hier sogar steigend. Mit dieser Häufigkeit gehört sie zu den sogenannten Volkskrankheiten. Dabei könnte diese Entwicklung mit kleinen aber effektiven Veränderungen in der Lebensweise ganz leicht ausgebremst werden. Die Zauberworte lauten in diesem Fall: Ernährung und Sport. Die Diabetes Therapie Nummer eins!

„Schon eine einzige akute körperliche Belastung ist ausreichend, um eine Veränderung der peripheren Insulinresistenz zu erzielen“, erklärt Professor Frank C. Mooren, Sportmediziner an der Universität Gießen in der Zeitschrift „Klinikarzt“ (2013; 42: 406).

Auf diese Weise stellt sich eine vorbeugende oder zumindest verzögernde Wirkung beim Ausbruch von Diabetes ein. Allein bei einer einzigen Betätigung, wie zum Beispiel das Durchführen einer Radtour, hält dieser Effekt für 72 Stunden an.

Diabetes Therapie: So funktioniert’s

Viel kalorienhaltiges Essen und wenig Bewegung, das zeichnet den sogenannten westlichen Lebensstil aus. Er ist auch mit Schuld daran, dass immer mehr Menschen an Diabetes erkranken. Dabei hilft regelmäßiger Sport dabei den HbA1c-Wert – das sogenannte Blutzuckergedächtnis – dauerhaft zu senken. Die Patienten fühlen sich fitter und leistungsfähiger.

Allerdings ist es nicht sinnvoll, betreffenden Diabetikern nur das Versprechen für mehr Sport abzuringen. Ähnlich wie bei Medikamenten ist auch hier ein genauer Trainingsplan sinnvoll, um detaillierte Anweisungen auszuarbeiten und die Durchführung regelmäßig zu kontrollieren. So ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, das Absprachen umgesetzt werden und auch zum bestmöglichen Erfolg führen. Auf diesem Weg kann langfristig die Zahl der Betroffenen gesenkt und das Wohlbefinden wieder gesteigert werden.

Besonders Ausdauersportarten wie Schwimmen oder Joggen eignen sich dazu, erste Trainingseinheiten durchzuführen ohne den Körper zu stark zu belasten.

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