Bewerbungsgespräch – die fiesesten Fragen

Das Gespräch vor einem neuen Job – für viele Bewerber ein Tag, den man(n) und frau recht zügig, aber auch mit guten Erfolgschancen hinter sich bringen möchte. Natürlich ist jeder Bewerber auf die Standardfragen vorbereitet – aber was ist, wenn der Personaler gegenüber mit außergewöhnlichen, skurrilen oder gar fordernden Fragen den Neuen aus der Reserve locken will?

Klar: So wie in diesem Video kann man sich nicht immer aus der Affäre ziehen – und dann sollte man sich den Fragen der Personaler schon stellen. Aber Vorsicht: Mit einigen Fragen sollen Charakter, Spontaneität und Kreativität unter die Lupe genommen werden. Wir haben diese untypischen Fragen einmal im Netz gesammelt. Und ja, sie wurden Bewerbern so oder so ähnlich alle schon einmal gestellt…

 

Aber klären wir erst einmal die Standard-Fragen…

  • „Warum bewerben Sie sich bei uns?“
  • „Was wissen Sie über unser Unternehmen?“
  • „Erzählen Sie uns von Ihren Misserfolgen!“

Um ein Vorstellungsgespräch gut zu meistern, ist es nicht notwendig, passende Antworten auswendig zu lernen. Bei diesen Fragen sollten Sie einfach nur ehrlich sein – dann funktioniert es auch mit der Beantwortung! Und: Stellen Sie nicht einfach Behauptungen auf („Ich bin flexibel“), sondern führen Sie Beispiele an. Das macht Ihre Antwort glaubwürdig.

 

… dann kommen auch schon die außergewöhnlichen Fragen…

  • „Wie wiegen Sie einen Wal ohne Waage?“
  • „Wie viele bunte Smarties passen in einen Smart?“
  • „Fahren Sie lieber Kettenkarussell als Achterbahn?“

 

Dabei gibt es aber skurrile, spontane Fragen an die Bewerber, denn auch für einige Personaler bringt es Abwechslung im täglichen Bewerbungsgespräch-Marathon… hier die besten…

  • „Was bringen Sie uns denn heute Schönes mit?“
  • „Warum möchten Sie überhaupt einen Job – und täglich malochen gehen?“
  • „Sind Sie nicht auch froh, dass es bald Wochenende ist?“

Dieser Fragetyp stellt vor allem (angehende) Führungskräfte auf die Probe: Können sie mit stressigen Situationen umgehen? Oder verlieren sie die Nerven?

 

Viel schwieriger als Spontanität ist es, vermeintlich tiefgründige Fragen zu beantworten…

  • „Was glauben Sie, ist der echte Sinn des Lebens?“
  • „Wenn ein Leopard gegen einen Gepard kämpft, wer würde gewinnen und warum?“
  • „Auf wie viele Arten könnten Sie eine Nadel aus einem Heuhaufen bekommen?“

Bei der Beantwortung einer solchen Frage – und sei sie noch so ungewöhnlich – ist stets zu bedenken: Geschulte Gesprächspartner – ob Personaler oder Kontaktpersonen in der künftigen Fachabteilung – interessieren sich nicht nur für die inhaltliche Aussage in Ihren Antworten. Auch die Form, Ihre Reaktion auf diese oder jene Frage, äußere Zeichen wie Blick, Mimik, Gestik und Haltung sowie ein Zögern, Ausweichen und sogar das Ungesagte werden registriert.

 

Aber es gibt auch Fragen, die (Allgemein)-Wissen & (Spezial)-Erfahrungen kombinieren…

  • „Wieviel Prozent sind die Zeiger auf einer Uhr auseinander, wenn’s Viertel vor vier ist?“
  • „Nennen Sie drei aktuelle Grammy-Gewinner!“
  • „Was ist Ihrer Meinung nach die nützlichste Funktion bei Word?“

 

Und am schwierigsten sind die vergleichenden Fragen:

  • „Wären Sie lieber ein Gärtner oder ein Lehrer?“
  • „Wenn Sie ein Comic-Held sein könnten, welcher wäre das?“
  • „Wenn Sie ein Tier sein könnten, welches wären Sie dann – und warum?“

Grundsätzlich wollen viele Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch einen Eindruck von Flexibilität, Spontaneität, Intelligenz und vielleicht auch vom Humor der Kandidaten bekommen- also bereiten Sie sich auch darauf vor!

 

Und eine der besten Bewerbungs-Fragen, wie unsere Redaktion findet, ist diese abschließende hier:

  • „Würden Sie, wenn Sie müssten, lieber gegen eine Maus kämpfen, die so groß ist wie ein Elefant – oder gegen hundert Elefanten, die so groß sind wie Mäuse? Und warum?“

 

Viel Erfolg bei der Bewerbung!

 

Bildquelle: Jorma Bork / pixelio.de

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