Diese Wellnessbehandlung pusht Körper und Geist

Seit einiger Zeit gibt es einen neuen Trend im Wellness-Bereich: Anstatt auf Hightech und neueste Entwicklungen zu setzen, besinnen sich viele alter Traditionen. Denn manchmal ist es sinnvoller, auf die Erfahrungen von großen Urvölkern aufzubauen und dessen Weisheiten für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Bislang noch ein Geheimtipp unter echten Sauna-Fans, bietet auch das indianische Saunieren die Möglichkeit, der eigenen Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Sie gehört zu den ältesten Saunaformen der Welt und wird in Stoffzelten, den sogenannten „Sweat Lodges“, durchgeführt. Ziel dabei ist es, eine völlig neue Erfahrung zu sammeln und nicht den Körper, sondern auch den Geist zu festigen. In diesen Schwitzhütten befindet sich ein Kreis aus Steinen, die an einem Außenfeuer erhitzt werden. Im Anschluss werden diese mit heißem geweihten Wasser regelmäßig übergossen, um eine Art Dampfbad zu erzeugen. Die Indianer im Gebiet der heutigen USA nutzten diesen Ort nicht nur zur körperlichen Stärkung sondern besonders zur geistigen Heilung. Für ein ähnliches Erlebnis führen inzwischen immer mehr Wellness-Anbieter Interessierte an die Indianische Schwitzhütte heran.

Tom Blue Wolf führt die Gäste durch die Zeremonie einer indianischen Sauna.

Tom Blue Wolf führt die Gäste durch die Zeremonie einer indianischen Sauna.

Als eine der ersten hat sich die Toskanaworld Therme Bad Sulza sogar die Unterstützung von einem Experten geholt – Tom Blue Wolf stammt von den Stamm der Muscogee-Indianer in Nordamerika ab. Er führt die Gäste in einer umfangreichen Zeremonie durch diese alte indianische Tradition. Damit können die Teilnehmer sich einmal vom Alltag zurückziehen und teilweise spirituelle Erfahrungen sammeln.