Digital Detox – Abschalten im Alltag

Smartphone, Tablet, Laptop – ob neben dem Bett, in der Straßenbahn oder im Büro. Überall sind wir von der Versuchung umgeben, einen Blick auf unsere Geräte zu werfen. Vor gerade einmal zehn Jahren kamen die ersten Smartphones auf den deutschen Markt, heute sind sie kaum wegzudenken. Umfragen haben ergeben, dass der durchschnittliche Nutzer sein Gerät bis zu 80 mal am Tag entsperrt. Häufig zücken wir aus Routine das Handy und setzen uns damit der Gefahr aus, dass es gar nicht mehr ohne geht.

Allen, die einmal ganz bei sich, ganz bei der Familie oder ganz im Hier und Jetzt sein wollen, sei ein „digital detox“ empfohlen. Denn ständige Erreichbarkeit, Social Media oder einfach nur der starre Blick auf einen eckigen Bildschirm können Stress, Verspannungen und Schlaflosigkeit hervorrufen.

Was ist „digital detox“?

Digital DetoxBeim Detox geht es darum, für eine bestimmte Zeit auf bestimmte Dinge zu verzichten. Beweggründe sind keinen Alkohol zu trinken, nicht zu rauchen, keinen Zucker zu sich zu nehmen oder generell zu fasten. Sinn des Ganzen ist es, dem Körper die Möglichkeit zu geben, sich zu reinigen und zu regenerieren, von Schadstoffen zu befreien und wieder neue Kraft zu tanken. Dieses Konzept wird auf das digitale Leben übertragen.

Beim digital Detox geht es also darum, ganz bewusst, die Zeit zu reduzieren, die man online verbringt. Das kann für jeden etwas anderes bedeuten, auch je nach Job und Hobbies. Während der Eine sich eine Social-Media-Auszeit verpasst, verzichtet der andere komplett auf die Benutzung des Smartphones. Dies kann der Startschuss für einen achtsameren Umgang mit dem Handy, mit Medien oder mit sich selbst sein. Mit etwas Übung lassen sich bestimmte Smart-Phone-Gewohnheiten durchbrechen. Eine digitale Entgiftung tut gut, entschleunigt, sorgt für eine sinnlichere Wahrnehmung unserer Umgebung und ganz einfach mehr Zeit im Alltag. Die folgenden Tipps können dabei behilflich sein.

Bestimmte Funktionen auslagern

Häufig verbringen wir auch vor dem Schlafen gehen viel Zeit mit dem Smartphone. Ein letzter Blick auf das Display ist Pflicht, um sicherzustellen, dass der Wecker gestellt ist. Wer das vermeiden will, sollte stattdessen einen normalen Wecker verwenden. Auch andere Funktionen können (wieder) analog besetzt werden, zum Beispiel durch Armbanduhr und Kalender. Wem es einfach darum geht, im Alltag öfter das Handy in der Tasche zu lassen, sollte einfach bestimmte Dinge nicht mit dem Handy organisieren. Dadurch, dass Sie nicht mehr auf diese Dienste angewiesen sind, schauen Sie weniger auf das Display.

Weniger ist mehr

Bei vielen Smart-Phone-Apps ist es voreingestellt, dass diese Push-Mitteilungen senden dürfen. Wer sich der Neugierde nicht entziehen kann und bei jedem „bling“ zum Handy greift, hat die Möglichkeit, diese Benachrichtigungen ganz einfach auszuschalten. Manchmal muss man dazu ganz tief in den Einstellungen suchen, aber es ist möglich. Wenn das Handy still ist, greift man auch seltener dazu.

Sozialen Druck verringern

Wenn eine Whatsapp oder E-Mail eintrifft, haben viele Menschen das Gefühl, sie müssten sofort und ganz schnell reagieren und eine Antwort schicken. Diese ständige Erreichbarkeit baut zum einen Druck auf und zum anderen braucht man manchmal einen ruhigen Moment und ein bisschen Nachdenken zum Antworten. Antworten Sie dann, wenn Sie das in Ruhe tun können. Nur ganz selten ist sofortiges Handeln/Antworten nötig. Meistens ist es ja doch kein Notfall. Wer sich dem Druck nicht entziehen kann, sollte mit Freunden und Familie darüber sprechen und vielleicht feste Zeitfenster zur Beantwortung von Nachrichten festlegen.

Bewusst freie Zeit nehmen

Ist der soziale Druck gebändigt, kann das Smartphone phasenweise aus der Umgebung verschwinden. Die meisten Menschen sind es gewohnt, das Handy immer griffbereit zu haben. Wer es weglegt, fühlt sich zunächst ein wenig „nackt“. Man merkt jedoch schnell, dass eine bewusste Zeit ohne Telefon kein Weltuntergang ist und die Nachrichten auch problemlos warten können. Meist folgt dem ersten Unwohlsein ein Gefühl der Freiheit, der Leichtigkeit und des Ankommens im Hier und Jetzt.

Flugmodus oder Ausschalten

Wer es einfach nicht lassen kann, aufs Smartphone zu gucken, hat schlussendlich die Möglichkeit, abzuschalten oder den Flugmodus zu verwenden. Durch den höheren Aufwand ist die Wahrscheinlichkeit geringer, alle zwei Minuten nach neuen Nachrichten zu schauen.

 

Einfach mal Pause

Ein Urlaub bietet sich oft an, um digital Detox einmal auszuprobieren: mobile Daten aus, Social-Media-Apps in einem Ordner verstecken, sich von Freunden und Familie verabschieden – und einfach genießen! Es kann unheimlich befreiend sein, ohne Whatsapp, ohne Likes zählen, ohne Fotos hochladen, ohne „mal-kurz-Mails-checken“.

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Pausen sind wichtig, im Alltag und im Leben. Gönnen Sie sich diese. Wir wünschen viel Spaß dabei!

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