Food-Trend Pseudogetreide – Was können Amaranth, Buchweizen, Quinoa & Co.?

In einer großen Anzahl von Lebensmitteln befindet sich heutzutage Getreide. Doch dadurch wird unsere Ernährung oft sehr einseitig. Wer nach etwas Abwechslung sucht und gleichzeitig von vielen gesunden Nährstoffen wie Proteinen und Mineralstoffen profitieren möchte, sollte Pseudo-Getreidesorten versuchen. Noch nicht gehört? Dann zeigen wir Ihnen jetzt, was es mit diesem neuen Food-Trend auf sich hat.

Gesunde Ersatzprodukte

Mit Pseudo-Getreide sind Körnerfrüchte von Pflanzen gemeint, die ähnliche Merkmale wie Getreide aufweisen, aber selbst nicht zur Getreidefamilie zählen. Sie sind für die Industrie weniger interessant als echtes Getreide, da sie im Gegensatz zu herkömmlichen Getreidesorten nicht so günstig in der Herstellung sind sowie andere Backeigenschaften aufweisen. Außerdem sind sie in der Regel glutenfrei. Dies wird zunehmend zum Vorteil, da Konsumenten vermehrt glutenfreie Produkte nachfragen. Der größte Pluspunkt des Pseudo-Getreides ist jedoch die Reichhaltigkeit an Proteinen, Fetten und Mineralstoffen.

Amaranth, Buchweizen und Quinoa

Pseudogetreide in Porridge oder Frühstücksbrei erfreut sich großer Beliebtheit

Die bekanntesten Sorten beim Pseudo-Getreide sind Amaranth, Buchweizen und Quinoa. Amaranth-Samen sehen fast wie Senfkörner aus und haben einen süßlich-nussigen Geschmack. Sie verfügen über einen sehr hohen Proteingehalt und sind in verschiedenen Formen erhältlich. Eingesetzt wird Amaranth hauptsächlich gekocht als Beilage zu Fleisch und Gemüse, in Salaten und Aufläufen. Man findet es aber auch in Müsliriegeln, Broten und Kuchen.

Probieren Sie doch mal einen Schoko-Amaranth-Kuchen! Buchweizen wird ebenfalls vielfältig eingesetzt. So kann er für die Zubereitung von Brei, Pfannkuchen, Müsli, Pfannengerichten und Suppen verwendet werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einer leckeren Gemüse-Buchweizen-Suppe? Quinoa gilt als das vielfältigste Produkt unter den Pseudo-Getreidesorten. Es kann für Frühstücksgerichte wie Porridge verwendet werden, aber auch für Aufläufe, Suppen und Salate. Ganz einfach lässt sich zum Beispiel dieser Quinoa-Salat zubereiten.

Trend Chai-Samen und Leinsamen

Viele Ernährungsberater schwören auf sie: Die Rede ist von Chai- und Leinsamen. Obwohl diese im Gegensatz zu Amaranth, Buchweizen und Quinoa nur geringe Ähnlichkeiten zum herkömmlichen Getreide aufweisen, zählen auch sie zu den Pseudo-Getreidesorten.

Chai-Samen sind reich an Omega-3-Fettsäuren sowie Proteinen und werden häufig zum Frühstück verzehrt und einem Smoothie oder Porridge zugegeben. Leinsamen enthalten eine hohe Anzahl an Proteinen, Fetten und quellenden Ballaststoffen. Da sie nur wenig Kohlenhydrate enthalten, sind sie besonders gut für eine Low-Carb-Ernährung geeignet.

Abwechslung statt Ersatz

Pseudo-Getreidesorten bieten viele Vorteile, stoßen aber auch an ihre Grenzen, wenn es zum Beispiel um die Eignung zum Backen geht. Deshalb sind viele Experten der Meinung, dass sie herkömmliches Getreide nie ganz ersetzen werden. Aber als willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan sind sie doch alle mal einen Versuch wert.

Passende Produkte

Kochkurs im Hotel Elbresidenz
an der Therme Bad Schandau

Der Küchenchef des Hotels zeigt Ihnen in diesem ganztägigen Kochkurs kulinarische Tipps und Tricks zu ausgewählten Thermen! Erlernen Sie praktische Kniffe und neue Rezepte vom erfahrenen Profi.

Mehr erfahren und buchen

Passende Produkte

Restaurantgutschein für Reinhardts im Schloss Auerstedt

Wenn Sie einmal keine Lust haben, selbst zu kochen, dann lassen Sie sich in Auerstedt wunderbarer Schlossatmosphäre mit einem köstlichen 3-Gänge-Menü verwöhnen. Eine Reservierung ist empfehlenswert.

Mehr erfahren und buchen

Noch mehr Food-Trends:
Trend 2018: Super Coffee
Trendgetränk Gin
Gesundheits-Wunderwaffe – Kurkuma Zitrone Shot