Jung im Kopf – durch Bewegung

Yoga, Joggen, Krafttraining – Wer denkt, Sport sei nur für die körperliche Fitness von Belang, der kennt noch nicht alle Vorzüge vom Training. Bewegung hat auch für die psychische Gesundheit eine zentrale Bedeutung. Eine Studie von Wissenschaftlern aus Göttingen beweist, dass Sport Vergesslichkeit im Alter vorbeugen kann.

Sport hält das Gehirn jung

Jung im Kopf Forscher sind davon überzeugt, dass sportliche Tätigkeiten enorme Vorteile für die physische, aber auch die psychische Gesundheit haben. Ein gutes Training hebt die Stimmung und sorgt für eine erhöhte Stressresistenz. Darüber hinaus wird das Gedächtnis verbessert und der Rückgang kognitiver Fähigkeiten im Alter wird verzögert. Eine Studie aus Göttingen, welche mit Mäusen durchgeführt wurde, beweist diese positiven Eigenschaften. Wenn die Nager Zugang zu einem Laufrad haben, rennen sie freiwillig viele Kilometer pro Tag. Körperliche Aktivität wirkt also nachweislich von innen heraus belohnend.

Laut den Wissenschaftlern der Studie, bleibt dieses freiwillige Rennen nicht ohne Folgen. Der Zeitraum jugendlicher Anpassungsfähigkeit wird durch diesen Prozess bis ins Erwachsenenalter verlängert. Sport hält also nicht nur den Körper jung, sondern auch den Geist.

Jung im Kopf

Besser spät als nie

Selten zu spät

Die Schlussfolgerung kam den Forschern durch folgenden Vergleich: Bei Mäusen, die in sogenannten Standardkäfigen aufgezogen wurden, nimmt die Anpassungsfähigkeit neuronaler Schaltkreise in der Sehrinde (Plastizität) mit dem Alter ab und ist bei Nagern, die über 110 Tage alt sind nicht mehr nachweisbar. Hatten die Mäuse jedoch ein Rennrad in ihrem Käfig, zeigten die Ergebnisse der Studie, dass die Plastizität sogar bei Tieren in einem Alter von mindestens 242 Tagen nachweisbar ist. Diese nachgewiesene Sehrindenplastizität zeigte dabei die gleiche Charakteristika wie bei jungen Mäusen.

Professor Dr. Siegrid Löwel, Studienleiterin vom Johann-Friedrich-Blumenbach Institut für Zoologie bestätigt: Personen, die erst im Alter mit Sport beginnen, tun genauso etwas für ihr Gedächtnis. Es ist also – sofern die körperliche Verfassung es erlaubt – nie zu spät, aktiv zu werden. Körperliche Aktivität kann das Gedächtnis verbessern, auch wenn damit erst im Alter begonnen wird. Nur wenige Tage freiwilliges Training im Laufrad waren bei den Mäusen genug, um die plastischen Veränderungen im Gehirn wieder zu ermöglichen.


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