Lachen als Therapie: Lachyoga

Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen!

Entspannte Kombination: Lachen und Yoga

„Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen!“ ist der Leitspruch des Mumbaianers Madan Kataria. Der praktizierende Arzt und Yogalehrer hat Yogatechniken mit Entspannungsübungen verbunden und so eine Methode entwickelt, die Menschen zu regelrechten Lachanfällen verleitet. Mittels einer Kombination aus pantomimischen Elementen sowie Klatsch-, Dehn- und Atemübungen werden die Teilnehmer zum fröhlichen Gelächter angeregt. Das zunächst grundlose, künstliche Lachen wird über Augenkontakt und spielerische Übungen zu immer echter und freier. Angestrebtes Ziel beim Lachyoga ist ein kindliches, verspieltes Lachen, das entspannt und befreit. Nur dann wirkt es sich nämlich positiv auf den gesamten Organismus aus.
 

Lachforschung? Gibt es wirklich!

lachenErgebnisse der Lachforschung belegen demnach, dass Kinder 400- bis 500-mal am Tag herzhaft lachen, während Erwachsene nur 15-mal ihre Lachmuskeln bewegen. Dabei hat dieser Vorgang eine sehr positive Wirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden. So würden durch Lachen beispielsweise entzündungshemmende und schmerzstillende Substanzen freigesetzt, Stresshormone abgebaut, der Sauerstoffaustausch im Gehirn erhöht, das Herz-Kreislaufsystem in Schwung gebracht, die Atmung verbessert und der Stoffwechsel angeregt!

 

Was passiert im Körper beim Lachyoga?

Lebenslust statt Frust: Grund für die positive Wirkung des Lachvorgangs ist die Bewegung, die dabei entsteht. Wer lacht, unterbricht immer wieder das Ausatmen, das Zwerchfell bewegt sich ruckartig. Bei einem richtigen Lachanfall kommt man häufig gar nicht richtig dazu, wieder einzuatmen, man wird rot, nicht selten fließen Lachtränen und die Bauchmuskeln machen sich bemerkbar! Lachen ist also nicht nur gesund, es trainiert sogar.

Doch es ist auch Vorsicht geboten, denn Lachyoga ist nicht für jedermann geeignet. So gut es dem einen tut, so schädlich kann es für den anderen sein. Wer unter den folgenden Beschwerden oder Krankheiten leidet, sollte Lachyoga nicht praktizieren:

  • Angina Pectoris, unkontrollierter Bluthochdruck
  • Zwerchfellbruch oder Rippenbrüchen, Bandscheibenvorfall
  • Harn- und Stuhlinkontinenz
  • Aneurysma, Glaukom
  • akute Atemwegs- und Viruserkrankungen
  • Borderline-Störung, Bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depressionen

 

Wer Yoga gern erst einmal ohne zu Lachen ausprobieren möchte, kann in Bad Sulza die Entspannungsübung als Einzel-, Paar- oder Gruppensitzung ausprobieren.

 

Bildquelle: Screenshot YouTube-Video

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