Lustlosigkeit? 6 Tipps für mehr Spaß im Bett

Lustlosigkeit: Migräne… Stress bei der Arbeit… Heute bitte nicht, Schatz… In Deutschlands Betten geht es mitunter ganz schön mau zu. Dabei kommt sexuelle Unlust nicht nur bei Frauen vor, auch Männer sind – entgegen der häufig vorherrschenden Meinung – nicht allzeit bereit. Doch welche Ursachen hat sexuelle Lustlosigkeit bei Männern und Frauen? Und vor allem: Wie kehrt der Spaß im Bett zurück?

Experten zufolge ist es vollkommen normal, dass die Lust am Sex im Laufe einer Partnerschaft nachlässt. Können frisch Verliebte anfangs kaum die Finger voneinander lassen, wird es – sobald der Alltag in der Beziehung einkehrt – etwas ruhiger. Dies ist jedoch kein Grund zur Sorge. Erst wenn das Thema „keine Lust auf Sex“ zur echten Belastung wird, sollten sich Paare professionelle Hilfe holen.

 

Warum Frauen keine Lust am Sex haben

In einer Studie aus dem Jahr 2013 gaben 15 Prozent der Befragten an, von Lustlosigkeit betroffen zu sein. Die Gründe sind meist vielfältig: Frauen gelten als sensibler als Männer, sie müssen ihren Kopf frei haben, um sich voll hingeben zu können. Stress am Arbeitsplatz, Sorgen um die Familie, eine Unstimmigkeit mit der Freundin oder finanzielle Probleme können ihnen schnell die Laune auf das Liebesspiel verhageln. Außerdem neigt das weibliche Geschlecht dazu, sich selbst unter Druck zu setzen – selbst beim Sex. Dabei sollte er genau das Gegenteil sein – Entspannung und Spaß am Leben!

 

Warum Männer keine Lust am Sex haben

Bei Männern spielt die Grundstimmung eher weniger eine Rolle, wenn es um die Lust am Sex geht. Sie haben eher mit den Hormonen zu kämpfen. Denn ihre Testosteronproduktion sinkt etwa ab dem 35. Lebensjahr und damit auch ihre Libido. Hinzu kommen ungesunde Ernährung, Stress und wenig Bewegung. Vor allem Männer mit Bierbauch, die häufig unter hohem Blutdruck leiden, haben weniger Lust auf Sex.

 

Doch es gibt gute Nachrichten: Mit ein paar einfachen Tricks kehrt die Lust am Sex zurück.

 

Der Lustlosigkeit den Kampf ansagen – 6 Tipps für mehr Spaß im Bett

 

  1. Miteinander sprechen

Wer sich in einer Beziehung nichts zu sagen hat, darf auch nicht davon ausgehen, dass es im Bett klappt. Denn Kommunikation ist auch in einer Partnerschaft äußerst wichtig. Wenn der Partner im Bett abblockt, sollte man dies nicht totschweigen und immer wieder versuchen, beim anderen zu landen, sondern offen darüber sprechen. Was treibt den anderen um? Welche Ängste und Sorgen hat er? Welche Wünsche und Träume? Offenheit ist eines der obersten Gebote für ein erfülltes Sexleben.

 

  1. Neues ausprobieren

Keine Lust mehr auf Sex zu haben, hat oftmals auch mit der Routine im Bett zu tun. Die immer gleichen Stellungen können schnell langweilen und einem die Laune verderben. Warum also nicht gemeinsam mit dem Partner ein Kama Sutra durchblättern und sich überlegen, was Spaß machen könnte? Es muss ja nicht gleich die große Akrobatik sein. Aber selbst wenn es nicht so funktioniert, wie es soll, so ist eines sicher: Langeweile kommt nicht auf – und mit dem Spaß kehrt sicher auch schnell die Lust zurück.

 

  1. Der Leidenschaft auf die Sprünge helfen

Lustlusigkeit? Telefonsex hilftPornos sind nur was für Männer? Von wegen! Die Auswahl an Sexfilmen ist schier endlos, da dürfte für jeden das Richtige dabei sein. Oftmals sind Pornos zwar als „Schmuddelfilme“ verschrien, doch sie können mitunter sehr ästhetisch sein. Oder wie wäre es mit einem Sextoy? Auch Spielzeuge bringen neuen Schwung ins Bett. Wer sich einmal die Zeit für eine kleine Recherche nimmt, kann sich im Internet schnell einen Überblick verschaffen – und direkt bestellen, ganz anonym und ohne Scham. Oder wie wäre es mit einer versauten Nachricht an den Partner oder einem zweideutigen Telefonat? Das kostet mitunter Überwindung, aber die Überraschung dürfte auf beiden Seiten groß sein.

 

Kleiner Extra-Tipp: Auch ein Besuch in der Sauna kann sehr anregend sein. Wenn beide Partner total entspannt sind und sich nur auf ihren (nackten) Körper konzentrieren, bringt dies die Libido in Schwung.

 

  1. Bewusst Verzicht üben

Was verboten ist, macht Spaß. Diese Devise können sich auch Paare zunutze machen, deren Sexleben eingeschlafen ist. Wenn beide bewusst die Vereinbarung treffen, sich nur zu streicheln, ohne dabei bis zum Äußersten zu gehen, dann kann dies mehr antörnen als krampfhaft Lust heraufzubeschwören. Es gibt sogar Paartherapeuten, die ihren Patienten ein striktes Sexverbot auflegen. In den meisten Fällen dauert es nicht lange und die Partner sind so heiß aufeinander, dass sie früher oder später die Leidenschaft packt und sie übereinander herfallen.

 

  1. Den eigenen Körper lieben lernen
    Lustlosigkeit - Selbstbefriedigung/Masturbation

    Bildquelle: Penneloni / pixelio.de

Viele Frauen und Männer glauben, für ihren Partner nicht mehr attraktiv zu sein und ziehen sich daher im Bett zurück. Wichtig ist jedoch, sich selbst zu lieben und mit seinem Körper glücklich zu sein. Um der eigenen Libido auf die Sprünge zu helfen, eignet sich Selbstbefriedigung. So lässt sich auch am besten herausfinden, was man mag und was nicht – und dem Partner beim nächsten Liebesspiel genau mitteilen, in welche Richtung es gehen soll.

 

  1. Die richtige Zeit abpassen

An dieser Stelle sei auch einmal klar gesagt: Manchmal passt es einfach nicht. Da lässt sich beim besten Willen keine Lust auf Sex herbeiführen. Wichtigste Regel: Bloß nicht stressen lassen! Es kommen auch wieder bessere Zeiten. Rund um den weiblichen Eisprung etwa ändert sich der Hormonspiegel der Frau und sie verspürt mehr Lust auf Sex. Dann heißt es: Ran an die Buletten!

Und so klappt’s:

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