Mit der Namenswahl das Glück des Kindes beeinflussen?

Eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt ist es, den Namen seines Kindes festzulegen, da es den Rest seines Lebens damit zurechtkommen muss. So zieht sich die Namenswahl bei vielen nicht nur einige Stunden, sondern Wochen hin. Manche behaupten sogar, der Name wäre die Grundlage für den späteren Erfolg des Neugeborenen. Aber ist es später nicht egal, wie jemand heißt? Ist es nicht entscheidend, was ein Mensch weiß und kann? Oder hängen diese Faktoren tatsächlich miteinander zusammen?

Erschreckende Ergebnisse

Es konnte in einigen Studien bewiesen werden, dass Menschen nur auf Grund ihres Namens Vorurteilen gegenüber stehen. Probanden erhielten eine Liste mit Namen, ohne diese Personen zu kennen, und sollten ihnen dann Eigenschaften zuordnen. Dabei kamen interessante Aussagen heraus: Ein Daniel wird beispielsweise jünger eingeschätzt als ein Dieter oder eine Anna sieht besser aus als eine Adelheid. Natürlich können diese Aussagen nicht bewiesen oder hinterlegt werden, denn hier spricht das Bauchgefühl. Des Weiteren wurde festgestellt, dass bestimmte Namen häufiger an Universitäten und Hochschulen registriert sind als andere. Ganz vorne liegen dabei Charlotte und Simon, selten sind hingegen Chantal und Kevin. Dies kann zum Teil dadurch begründet werden, dass die Namenswahl auch mit dem sozialen Hintergrund der Eltern zusammenhängt. Dieser ist wiederum direkt mit dem Bildungsstand der Kinder verknüpft.

Unterbewusste Entscheidungen

Namenswahl
Auch auf uns selbst kann unser Name besonderen Einfluss nehmen. Forscher fanden heraus, dass wir Berufe, Gegenstände, Essen etc. besonders bevorzugen, wenn sie unserem Namen ähnlich sind. So würde zum Beispiel Peter gerne Petersilie essen, Louise würde gerne in Louisiana wohnen und ein Arne möchte Arzt werden. Zugegeben, dass klingt ziemlich verrückt, aber unterbewusst fühlen wir uns anscheinend wirklich dazu hingezogen. Auch die Konsonanten in unseren Vornamen wirken auf andere entweder angenehm oder aggressiv. So werden Namen mit runden Konsonanten, wie Mia, Lola oder Emma als ruhig und freundlich angesehen. Namen wie Kai, Tia oder Kiki klingen dagegen eher wütend und reizbar.

Auch wenn sich offensichtlich viele Menschen unbewusst von Namen beeinflussen lassen, sollten wir immer bedenken, dass sie in Wirklichkeit keine Aussage über die Person an sich treffen können. Daher ist es wichtig, jedem dieselbe Chance zu geben und ohne Vorurteile aufeinander zu zugehen. Lassen Sie sich nicht zu sehr von der Meinung anderer beeinflussen und geben Sie ihrem Kind den Namen, der Ihnen gefällt!

Mehr Tipps für Eltern:

Kinder-Wellness
Elternzeit genießen: tolle Kinderprogramme
Kinder in der Sauna – 10 Tipps damit’s Spaß macht

Newsletter Orangenfalter.net