Niedriger Blutdruck – Bewegung hilft

Schwindel, Ermüdung und Konzentrationsschwäche – das alles können Hinweise auf einen zu niedrigen Blutdruck sein. Was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier.

Niedriger Blutdruck (Hypotonie) ist weit verbreitet in der deutschen Bevölkerung. Er liegt dann vor, wenn der Blutdruckwert unter 106 zu 60 mmHG liegt und tritt häufig bei jungen, schlanken Frauen auf. Blutdruck beschreibt den Druck in den großen Arterien, der durch die Elastizität und den Widerstand der Gefäßwände bestimmt wird. Einfluss auf den Blutdruck haben außerdem die Schlagkraft und die Frequenz des Herzens.

Im Gegensatz zum Bluthochdruck ist niedriger Blutdruck meist ungefährlich für Gefäße und Organe, kann aber auf eine Organerkrankung wie zum Beispiel eine Herzmuskelschwäche oder eine Schilddrüsenstörung hinweisen. Ganz harmlos sind zu niedrige Blutdruckwerte jedoch auch nicht. Fallen sie zu sehr ab, kann dies zur Ohnmacht führen. Der optimale Blutdruckwert liegt laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) daher bei circa 120 zu 80 mmHG.

Verschiedene Arten

Man spricht auch von primärem, sekundärem und orthostatisch niedrigem Blutdruck. Der primäre niedrige Blutdruck kommt am häufigsten vor und ist dadurch gekennzeichnet, dass er dauerhaft zu niedrig ist. Diese Form kann vererbt werden und kommt häufig bei jungen, schlanken Frauen oder bei jungen Menschen vor, die sich nicht viel bewegen. Von sekundärem niedrigem Blutdruck spricht man, wenn er aufgrund einer anderen Erkrankung, also als Symptom, auftritt. Niedriger Blutdruck kann aber auch als Nebenwirkung verschiedener Medikamente erscheinen. Orthostatische Hypotonie entsteht beim schnellen Aufstehen aus einer Liegeposition. Das Blut „versackt“ und der Körper muss dafür sorgen, dass das Blut wieder gleichmäßig im Körper verteilt wird. Diese Form tritt vor allem bei älteren Menschen häufiger auf.

Menschen mit einer Hypotonie leiden oft unter Müdigkeit, Schwindelgefühl und „Sternchen-Sehen“. Dazu können Beschwerden kommen wie Appetitlosigkeit, Konzentrationsschwäche, erhöhtes Schlafbedürfnis, Gereiztheit aber auch Atemnot.

Kneipp-Therapie hilft bei niedrigem Blutdruck

Bringen Sie Ihr Herz-Kreislauf-System in Schwung und stärken Sie Ihr Herz. Ausreichend Bewegung und althergebrachte Hausmittel wie Wechselbäder sind wirksame Gegenmaßnahmen bei niedrigem Blutdruck. Diese sind auch Hauptbestandteil der traditionellen Kneipp-Therapie, die ebenfalls bei Hypotonie empfohlen werden kann. In allen Standorten der Toskana Thermen und im historischen Bäderdreieck, Bad Bibra – Bad Kösen – Bad Sulza, können Sie vielfältige Kneippanwendungen genießen und so Ihren Blutdruck stärken.

Hausmittel, die Ihnen helfen können:

  • regelmäßige Bewegung
  • langsam aufstehen
  • wechselwarm duschen oder kneippen
  • eventuell Kompressionsstrümpfe tragen
  • auf ausreichend Salz achten
  • genügend trinken
Wichtiger Hinweis: Bevor Sie auf Hausmittel und Maßnahmen zur Selbsthilfe zurückgreifen, sollten Sie mit einem Arzt besprechen, ob diese bei Ihrer Art des niedrigen Blutdrucks geeignet sind oder ob bei Ihnen möglicherweise Erkrankungen vorliegen, welche die eine oder andere Maßnahme verbieten beziehungsweise sie wenig sinnvoll erscheinen lassen.

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