Schwangerschaft: Tipps für den richtigen Genuss

Ihre erste Schwangerschaft? Die Vorfreude ist unendlich groß und die nächsten neun Monate werden eine total neue Erfahrung für Sie und Ihren Partner. Es gibt ein paar Dinge, die anders sind beziehungsweise an die man sich halten sollte, wenn man ein Baby erwartet. Dazu gehört vor allem alles rund um das Thema Essen. Einige Lebensmittel können Infektionen bei der Mutter und dem Ungeborenen auslösen. Sie machen sich bestimmt Gedanken, was Sie zu sich nehmen dürfen und was lieber nicht. Wir klären Sie zum „Mysterium“ Ernährung in der Schwangerschaft auf und zeigen Ihnen, auf was Sie nicht verzichten müssen.

Das dürfen Sie in der Schwangerschaft essen

Milch und Milchprodukte

Rohe Milch und daraus hergestellter Käse kann Listerien enthalten. Genau aus diesem Grund sollten Sie diese Art von Lebensmitteln meiden. Laut EU-Richtlinien ist auf den Verpackungen vermerkt, woraus das Produkt hergestellt wurde und ob Rohmilch enthalten ist. Für alle, die nicht auf Käse verzichten können ist Schnittkäse aus pasteurisierter Milch eine gute Alternative. Dazu gehört zum Beispiel Gouda, Butterkäse und Edamer.

Hartkäse

Hartkäse, der aus Rohmilch besteht ist absolut unbedenklich, wenn er durch eine lange Reifephase abgetrocknet ist. Sie können also zum Beispiel durchaus Parmesan essen. Kaufen Sie den Hartkäse jedoch lieber am Stück und reiben Sie ihn selbst.

Fisch und Meeresfrüchte

Roher Fisch, in Form von Sushi oder Fisch-Carpaccio, ist für Schwangere eher bedenklich. Durch die Verarbeitung und Lagerung kann er mit Salmonellen, Listerien etc. belastet sein. Auch Meeresfrüchte wie Austern sollten nicht auf dem Speiseplan einer Schwangeren stehen. Der Fisch sollte ausreichend erhitzt worden sein – Fisch, Brat- und Kochfischwaren sind also als unbedenklich einzuschätzen. Sie können alternativ Fisch aus Konserven, wie Brathering oder Hering in Tomatensoße zu sich nehmen, jedoch in Maßen aufgrund der erhöhten Quecksilberbelastung.

Wurstwaren und Fleisch

Finger weg von rohem Fleisch! Mett, Hackepeter und Rohwürste wie Salami, Teewurst und Mettwurst sind tabu. Essen Sie nur Durchgebratenes oder -gegartes Fleisch. Auch rohe Pökelfleischerzeugnisse sind nicht für den Verzehr von Schwangeren geeignet. Hierzu zählen Lachs, Parmaschinken und auch Räucherspeck. Erlaubt sind Wurstwaren, die unter erhitzen hergestellt wurden. Sie können also ohne weiteres Leberwurst, Fleischwurst, Mortadella oder gekochten Schinken essen, am Besten möglichst frisch.

Obst und GemüseSchwangerschaft-lebensmitte

Die oberste Regel: gründlich reinigen! Bereiten Sie das Obst und Gemüse am Besten immer frisch zu und lassen Sie die Finger von abgepackten, fertigen Salaten und Obst aus der Kühltheke. Waldpilze sind in geringen Mengen problemlos verzehrbar. Sie weisen nur eine geringen Schadstoffanteil auf, besser sind jedoch Zuchtpilze.

 

Alkohol und Desserts

Strikt tabu ist Alkohol in der Schwangerschaft. Pralinen, die Alkohol enthalten sind in sehr geringen Maßen ok – Sie sollten jedoch nicht täglich verzehrt werden. Eine Likörpraline stellt also keine Schwierigkeit dar. Am Besten ist es jedoch, wenn Sie ganz auf jegliche alkoholhaltige Lebensmittel verzichten und alkoholfreie Pralinen bevorzugen. Wurden Desserts mit rohen Eiern hergestellt, wie zum Beispiel Tiramisu, sollten Schwangere wegen dem Salmonellenrisiko darauf verzichten. Das gilt auch für Mayonnaise, Salatdressing und Eiscreme.

Im Großen und Ganzen sollten Sie auf Ihr Ernährung achten, es gibt für alle Lebensmittel Alternativen, sodass Sie auf fast nichts verzichten müssen.
Neben der richtigen Ernährung zählt auch die richtige Entspannung zu einem ausgeglichenen Alltag. Wir empfehlen hierfür zum Beispiel Entspannungsmusik.