Tag des Kusses

Am 06.07. ist internationaler Tag des Kusses! In den westlichen Kulturen ist der Kuss ein Ausdruck von Liebe und Zuneigung. Heutzutage gilt es auch in der Regel nicht mehr als anstößig, sich in der Öffentlichkeit zu küssen. Doch das war nicht immer so. In einigen Ländern ist auch heute noch ein Kuss zwischen zwei Erwachsenen unterschiedlichen Geschlechts, die nicht verwandt oder verheiratet sind, eine strafbare Handlung.

Warum küssen Menschen?

Das Warum ist unter Wissenschaftlern tatsächlich noch umstritten. Die meisten haben eine eher unromantische Begründung: Das Küssen käme von der Brutpflege, bei der der Nachwuchs Schnabel zu Schnabel gefüttert wird. Manche Experten vermuten eine sexuelle Begründung: Bei vielen Vierbeinern sei es üblich, sich zur Begrüßung am Hinterteil zu beschnüffeln. Diese Geste habe sich beim Menschen – durch den aufrechten Gang – nach oben verlagert.

Einig sind sich die Kussforscher, dass küssen nichts Universelles, sondern offenbar etwas kulturell Erlerntes ist. Nur knapp die Hälfte (46 Prozent) der Kulturen kennen den „romantisch-sexuellen“ Kuss.

Küssen ist gut für uns

Küssen tut uns aus vielerlei Gründen gut. Paare können mit täglichen, innigen Küssen ihre Bindung stärken: Dies geschieht zum Einen auf emotionaler und zum Anderen auf hormoneller Ebene. Beim Küssen werden sehr intensiv Pheromone ausgetauscht – daher die sexuelle Wirkung ;-)

Küssen ist aber auch überaus gesund, denn es kann das Immunsystem stärken und Stress abbauen. Neuesten Forschungen zufolge produziert der Körper beim Küssen chemische Substanzen (Neuropeptide), die sogenannte Killerzellen aktivieren. Diese wiederum vernichten Bakterien oder Viren.

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