Wanderausflug – perfekt im November!

Ein Wanderausflug im November, das klingt im ersten Moment nicht sehr angenehm. Schließlich sind die Temperaturen meist recht kühl, so dass viele die eigenen vier Wände bevorzugen. Heute wollen wir Sie vom Gegenteil überzeugen. Denn auch wenn diese Zeit des Jahres als grau und regnerisch verschrien ist, sagen wir: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!“ Vielleicht bekommen Sie mit unserer Hilfe Lust auf den nächsten Wanderausflug.

Mit der richtigen Ausstattung wird der Wanderausflug zum Vergnügen

Auch wenn es im ersten Moment zu kalt zum Wandern scheint, liegt das oftmals nur an einer falschen Ausstattung bei der Kleidung. Mit den richtigen Tricks fallen einem die tiefen Temperaturen nicht mehr auf. Besonders beliebt bei Wanderprofis ist das sogenannte Zwiebelprinzip. Wie der Name schon sagt, werden dabei mehrere dünne Kleidungsstücke wie Zwiebelschichten übereinander getragen, so dass man im Falle von Wärme oder Kälte die Wärmeschichten individuell nach Bedarf anpassen kann. Besonders atmungsaktive Unterwäsche ist ein Muss, damit man beim Wanderausflug nicht unnötig durchgeschwitzt ist.

Wanderausflug im Novembernebel

Auch im November bietet die Natur ihren Reiz.

Was tun, wenn der Wind etwas stärker pfeift? Das Zauberwort lautet „Hardshell“. Diese Technologie sorgt dafür, dass der Wind nicht durch die Jacke durchdringen kann. Gleichzeitig halten Hardshell-Jacken auch Nässe vom Eindringen ab, so dass die Kleidung trocken bleibt. Auch wasserfeste Wanderschuhe (am besten mit Gore-Tex Membran) mit einem guten Profil sorgen für den richtigen Halt auf matschigen oder teilweise gefrorenen Boden. Damit die Füße warm bleiben, sollten Thermosocken getragen werden. Aber Vorsicht: Nur wenn die Füße damit immer noch ausreichend Platz in den Schuhen haben, bleiben sie wirklich warm.

Auch Mütze, Handschuhe und Schal sollten mitgenommen werden, so kann einem der zugige Wind in höheren Lagen nichts anhaben und die Aussicht von den entsprechenden Aussichtsplattformen genossen werden. Insgesamt gilt als Faustregel, dass man zu Beginn des Wanderausflugs nicht zu warm eingepackt sein sollte und lieber eine weitere Isolierschicht als Ersatz für schattige Strecken haben sollte. Empfindet man die Temperaturen zuerst noch ein wenig zu kühl, ist es eigentlich am Besten. Denn durch die Bewegung beim Wandern wird man zusätzlich aufgewärmt.

Deswegen ist Wandern bei kühlerem Wetter toll

Punkt 1: Keine extreme Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen
Gerade im Hochsommer ist Wandern keine leichte Tätigkeit. Die hohen Temperaturen lassen uns das Vergnügen am Wandern schnell vergehen. Dann lieber die frische und kühle Luft mit angemessener Bekleidung genießen.
Punkt 2: Ruhige Wanderwege genießen
Natürlich haben die meisten Menschen keine Lust bei frostigen Temperaturen Wandern zu gehen. Im Gegenteil zu Ihnen! So können Sie die vielfältigen Wanderrouten ungestört nutzen, ohne dass Sie von anderen Touristen gestört werden. Welche Wanderrouten es in Deutschland gibt, können Sie auch bei Wanderbares Deutschland entdecken.
Punkt 3: Stärkung des Immunsystems
Mit einer Herbstwanderung stärken Sie gleichzeitig das Immunsystem. Denn Bewegung an der frischen Luft sorgt dafür, dass das Lymphsystem den Organismus entschlacken kann. Wenn die Sonne scheint, nimmt der Körper außerdem Vitamin D auf – ein Stoff, der nicht nur für die Knochenstabilität wichtig ist, sondern ebenfalls das Immunsystem stärkt.
Punkt 4: Erste Schneeflocken genießen
Gerade Ende November und Anfang Dezember fallen gerade in den höheren Lagen schon erste Schneeflocken. Diese dann in der unberührten Natur zu erleben, ist ein besonders entspannender und besinnlicher Moment. Damit geraten Alltag und Stress definitiv in Vergessenheit.
wanderausflug mit kaminfeuer belohnen
Punkt 5: Den Tag gemütlich bei Kaminfeuer und Glühwein ausklingen lassen

Nach einem bewegungsreichen Tag an der frischen Luft gibt es nichts schöneres als eine Tasse Glühwein im Warmen zu genießen. Wenn dann ein Kaminfeuer knistert, ist der Tag sicherlich perfekt.
Wanderausflug und Entspannung im Doppelpack
Falls die Wanderung etwas ausgedehnter erfolgen soll, lohnt sich auch eine Übernachtung in einer Herberge, Pension oder in einem Hotel. Sowohl das Hotel an der Therme Bad Sulza und das Hotel an der Therme Bad Orb sind mit dem Zertifikat vom „Wanderbaren Deutschland“ ausgezeichnet. Nach einer ausführlichen Wanderung können Sie sich in der angrenzenden Therme sogar mit einem der vielen Wellnessangebote belohnen.