Warum uns Musik so gut tut

In der Zeit von Streamingdiensten und Smartphones ist es besonders einfach geworden, jederzeit und überall Musik zu hören. Sie können für jeden Anlass die richtige Musik finden. Es ist interessant zu wissen, wie wir durch Musik beeinflusst werden. Denn sie kann tatsächlich eine heilende Wirkung auf uns haben.

Gesundheit

Musik bietet unserem Bewusstsein eine Art Möglichkeit, Schmerzen zu entfliehen. In mehreren Studien wurde ein Zusammenhang festgestellt zwischen Musik und der Linderung postoperativer Schmerzen. Musik regt bestimmte Areale unseres Gehirns an, die für Schmerzlinderung zuständig sind. Zudem haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Menschen, die als Kind regelmäßig Musik gespielt oder gehört haben, im Alter seltener ein Hörgerät brauchen. Ihr Gehirn profitiert anscheinend sehr langfristig durch die musikalische Stimulation.

Therapie

Musik kann psychische Erkrankungen, wie zum Beispiel Depressionen, nicht heilen, aber Wissenschaftler bestätigen, dass Musik zumindest ein bisschen helfen kann. Die Klänge können Veränderungen im Hirn auslösen, die über andere Wege nicht möglich sind. „Es ist noch zu früh, um Musik als Heilmittel zu erklären. Wir müssen erst herausfinden, warum sie positiv wirkt“, sagt Daniela Sammler, Neuropsychologin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. Vielleicht kann irgendwann mit Musik jeder zu seinem eigenem Therapeuten werden?

Stress

Bei Stress hören Sie am liebsten Ihre Lieblingsmusik? Das ist gut, denn Musik beeinflusst unsere Gefühle und Stimmungen und lässt uns in den sogenannten Flow kommen. Dabei werden Glückshormone ausgeschüttet, die uns gute Laune bereiten. Mit Musik können Angstzustände um bis zu 65 % reduziert werden.

Sport

Mit der richtigen Musik lässt es sich schneller joggen, radeln oder trainieren. Der Rhythmus lässt Sie dabei vergessen, dass Sie überhaupt Sport machen. Außerdem ist Musiktherapie perfekt geeignet für die Regeneration des Körpers nach der Anstrengung. Das wird sogar durch Studien bestätigt. Diese zeigten, dass Sprinter, die Musik hörten, weniger Muskelermüdung hatten, als die, die keine Musik hörten.

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Lernen

Beim Hören und Praktizieren von Musik lernen Sie, mentale Klarheit zu gewinnen und die eigenen Gedanken optimal zu organisieren und fließen zu lassen. Das steigert die Intelligenz. Außerdem lernen Menschen schneller Fremdsprachen, wenn sie dabei Musik hören. Grund dafür ist, dass die musikalischen und die sprachlichen Informationen vom Gehirn als nahezu identisch eingestuft werden. Es wird die gleiche Hirnregion angesprochen und so der Lerneffekt verstärkt.

Schlafen

Zum Schluss kann Musik sogar Ihren Schlafrhythmus verbessern. Musik hören vor dem Schlafen senkt die Herzfrequenz und verlangsamt die Atmung, was zu einem ruhigeren Schlaf führt. Indem Sie sich auf die Lieder oder Klänge konzentrieren und Ihre Wahrnehmung fokussieren, vergessen bzw. überhören Sie Störfaktoren aus der Umwelt, dadurch kann der Körper sich entspannen und einschlafen.


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