Warum unser Gehirn To-Do-Listen liebt

Über den Tag hinweg haben wir oft 1.000 Sachen zu erledigen. Damit man da nichts vergisst, können To-Do-Listen hilfreich sein. Außerdem ist es einfach ein gutes Gefühl, hinter einer erledigten Sache einen Haken zu setzen oder sie ganz einfach durchzustreichen. Auch wenn Sie eine gute To-Do-Liste noch nicht für sich entdecken konnten, unser Gehirn liebt Sie einfach. Warum das so ist, haben wir für Sie herausgefunden.

Der „Zeigarnik-Effekt“

In den 20er Jahren führte die russische Psychologin Bljuma Zeigarnik eine Studie zum Erinnerungsvermögen durch. Sie ließ 164 Teilnehmer einfache Aufgaben, wie das Zeichnen einer Blume oder das Kneten eines Tieres, erledigen. Einige durften die Aufgabe beenden, andere wurden mittendrin unterbrochen. Später wurden die Teilnehmer gefragt, welche Aufgaben sie erledigen sollten. Dies konnten fast nur Probanden beantworten, die bei ihren Aufgaben gestört wurden und sie nicht beenden konnten. Diese Beobachtung ging als „Zeigarnik-Effekt“ in die Geschichte ein und zeigt, dass unser Gehirn erledigte Dinge fast augenblicklich streicht. Nur unvollendete Aufgaben bleiben uns lange im Gedächtnis.

To-Do-Listen als externer Speicher

In der zweiten Versuchsreihe, durften die Probanden ihre unerledigten Aufgaben niederschreiben. Als man sie später danach fragte, konnten auch sie sich nur noch begrenzt an diese Aufgaben erinnern. Eine To-Do-Liste hat auf unser Gehirn also den selben Effekt, als hätten wir die Aufgabe erledigt. Es kann sich nun wieder entspannen und Neuem widmen.

To-Do-Listen sind also nicht nur gut, um sich an Wichtiges zu erinnern. Sie helfen auch unserem Gehirn dabei frei und ungehemmt zu arbeiten. Also schnappt euch die Stifte oder tippt munter in euer Handy, Hauptsache raus mit den unerledigten Aufgaben!
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