Warum wandern gesund ist

Das Bewegung gesund für den Körper ist, dürfte jedem klar sein. Da ist Wandern keine Ausnahme. Wie jedes Ausdauertraining stärkt es das Herz-Kreislauf- und Immunsystem, außerdem regt es den Stoffwechsel an. Doch Wandern bewirkt noch viel mehr.

Hoch hinaus

Wandern in Mittel- und Hochgebirgen erhöht die Lungentätigkeit, da die dünnere Luft die Sauerstoffbindung des Blutes anregt und somit die Atmung fördert. Jedoch ist es wichtig, sich auf die höheren Anforderungen an die Lunge richtig vorzubereiten, zum Beispiel durch Nordic Walking, Fahrrad fahren oder den Crosstrainer.

Stress verringern

Mit nur wenig Aufwand kann man durch das Wandern seinen Geist beruhigen und sich von negativen Gedanken befreien. Es ist nachgewiesen worden, dass eine Wanderung in der Natur mehr Stress abbaut als ein Spaziergang durch die Stadt. Außerdem sorgen die freigesetzten Endorphine für gute Laune. Das Wandern ermöglicht uns, Probleme besser lösen zu können und macht uns für den Rest des Tages konzentrierter.

Wandern hilft gegen vaskuläre Demenz

Vor allem bei älteren Menschen ist Wandern eine beliebte Freizeitbeschäftigung, da mit der sportlichen Tätigkeit auch die Natur genossen werden kann. Langes Gehen wirkt sich aber nicht nur auf die körperliche Fitness aus: Schon im moderaten Umfang wird dabei die Hirntätigkeit gefördert. Menschen mit einer sogenannten vaskulären Demenz, bei der kleine Blutgefäße im Gehirn verstopfen, können mit dieser Aktivität sogar die Auswirkungen ihrer Erkrankung vermindern.

Wandern in Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern bietet beispielsweise ein umfassendes Wanderwegenetz, welches zu ausführlichen Spaziergängen einlädt. Durch seine überwiegend flache Landschaftsausprägung ist es besonders für ältere Generationen und Menschen mit wenig Wandererfahrung perfekt geeignet. Dabei führen die Wege durch unberührte Wälder, Wiesen und Moore. Inmitten der idyllischen Natur und umgeben von seltenen Tierarten empfinden viele Wanderer die Touren als sehr erholsam und profitieren gleichzeitig von der positiven Wirkung auf ihre Gesundheit – insbesondere auf die kleinsten Gefäße im Gehirn. Bei Menschen mit vaskulärer Demenz können sich die kognitiven Fähigkeiten verbessern, weil durch das Wandern der Blutfluss angeregt wird und so das Gehirn besser mit Sauerstoff und notwendigen Nährstoffen versorgt wird.

Studie zur verbesserten Hirnfunktion

Laut der amerikanischen Studie „Aerobic exercise promotes executive functions and impacts functional neural activity among older adults with vascular cognitive impairment“ sorgen regelmäßiges Wandern und andere sportliche Aktivitäten an der frischen Luft für schnellere Reaktionszeiten und eine verbesserte Hirnfunktion. Bei der Untersuchung wurden ältere Menschen beobachtet, die eine vaskuläre kognitive Beeinträchtigung, also beeinträchtigtes Denken oder eine fortgeschrittene Demenz, aufwiesen. Bei einer regelmäßigen Aktivität von mindestens drei Stunden pro Woche ließ sich bereits nach sechs Monaten eine deutliche Verbesserung der Gehirntätigkeit feststellen.

Na, Lust bekommen? Viele Regionen bieten gute Wanderwege in schöner Landschaft! Besuchen Sie doch mal die Seite Wanderbares Deutschland und suchen Sie sich noch heute Ihre eigene Route heraus!

Wandern macht Spaß

Naturpark Spessart: die Seele baumeln lassen
Wanderurlaub in Thüringen: Im Einklang mit der Natur
8 Gründe, warum Wandern gesund ist

Newsletter Orangenfalter.net