Warum wir öfter einmal faul sein sollten!

Der ist kein freier Mensch, der sich nicht einmal dem Nichtstun hingeben kann.Marcus Tullius (106 - 43 v. Chr.)

Am 10. August ist Faulpelz-Tag. Nicht nur an diesem Tag, sondern ganz allgemein tut es gut, sich auch einmal dem „süßen Nichtstun“ hinzugeben. Warum das so ist, erklären wir heute.

Meist hetzen wir von Termin zu Termin. Die Arbeitswelt kennt in der Regel keinen Platz für Leerlauf oder unverplante Zeiten. Und selbst in der so hart erarbeiteten Freizeit müssen wir noch dieses erledigen und jenes besorgen. Sind verabredet zu atemberaubenden Aktivitäten, dokumentieren all das in den sozialen Netzwerken und lassen unseren Geist kaum einmal zu Ruhe kommen. Nur zum Schlafen, aber der Schlaf ist bitteschön tiptop-durchoptimiert und nicht etwa zu kurz oder zu lang.

Phasen des Nichtstuns ertragen wir nur mit schlechtem Gewissen, wir sind kaum noch in der Lage Langeweile auszuhalten. Dabei haben Forscher längst herausgefunden wie wichtig solche Ruhephasen und einfach mal faul sein für unser Gehirn und unseren Körper sind. Arbeit schafft zwar eine wichtige Aufgabe, doch sie braucht bewusst Faulheit als Gegenspieler. Dabei muss sich jeder selbst zur Faulheit entschließen oder zum Müßiggang, wenn Ihnen das Wort besser gefällt.

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zuschauen.Astrid Lindgren

Zum faul sein müssen Sie nicht alleine sein.

Viele berühmte Menschen haben bereits Loblieder auf das Faul sein, das Nichtstun, den Müßiggang gesungen: ob Platon, Aristoteles, Thomas von Aquin oder Bertrand Russel – sie alle wussten, dass Arbeit und Muße keine Feinde sind. Doch warum tut das denn nun so gut?

Durch regelmäßige Phasen der Muße und des Nichtstuns wird der Mensch ausgeglichener, zufriedener, ja, glücklicher. Bei Sportlern ist das Prinzip der Regeneration längst anerkannt und üblich: auf einen harten Trainingstag folgt ein Ruhetag. Ähnliches braucht unser Gehirn auch – so einfach ist das. Niemand kann jeden Tag, den ganzen Tag einhundert prozentig produktiv sein. Das funktioniert ganz einfach nicht. Die klassischen Ruhetage im Arbeitsleben heißen Samstag und Sonntag, doch bei einer 24/7-Erreichbarkeit und durchgetakteten Freizeitaktivitäten klappt das immer seltener. Unser Kopf braucht schöpferische Pausen, um wieder neue Kraft und Kreativität schöpfen zu können.

Was tun, wenn man nichts tut? Einfach vor sich hin schauen:
  • Spazieren gehen
  • im Café dem Treiben vor dem Fenster zusehen
  • beim Bahnfahren aus dem Fenster schauen
  • auf einer Wiese liegen und Wolken beobachten
  • Tagträumen
Im Video wird faul sein ganz genau erklärt:

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