Welche Fastenart ist für wen geeignet?

Seit Aschermittwoch am 14. Februar läuft wieder die Fastenzeit, welche auch als Vorbereitung für das Osterfest gilt. Es geht dabei um die völlige oder teilweise Enthaltung von Speisen, Getränken oder Genussmitteln über einen bestimmten Zeitraum. Früher war es eine streng vorgeschriebene Bußübung des Kirchengebots. Heutzutage soll das Fasten eher als spirituelle Erfahrung die eigene Persönlichkeit bereichern. Es gibt viele, ganz verschiedene Arten des Fastens, einige wollen wir Ihnen heute vorstellen. So finden Sie heraus, für wen welche Fastenart geeignet ist.

 

Fasten nach Buchinger

Wer das Wort Fasten hört, denkt oftmals an eine Null-Diät, die zum Zweck hat, schnell ein paar Kilos zu verlieren. Laut Otto Buchinger, Begründer des Heilfastens, soll es jedoch nicht um die Gewichtsabnahme gehen. Menschen die Fasten, sollen so ihren Körper von innen reinigen und seine Selbstheilungskräfte aktivieren. Weitere Vorteile des Fastens sind nach Buchinger das Therapieren chronischer Leiden wie Gicht, Hautkrankheiten, Migräne oder Diabetes. Auch er selbst behandelte somit sein Rheumaleiden. Beim Buchinger Fasten werden täglich nur etwa 200 bis 300 Kilokalorien in Form von Gemüsebrühe und Säften zu sich genommen.

Eingeleitet wird das Buchinger Fasten mit sogenannten Entlastungstagen, an denen nur leichte Kost gegessen wird. Anschließend erfolgt eine Darmentleerung und die eigentliche Fastenkur. Nach Beendigung dieser Kur sollen Aufbautage den Darm langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen. Zusätzlich sind ein leichtes Sportprogramm oder auch Yogaeinheiten und Wechselduschen empfehlenswert. Die Heilfasten-Kur sollte unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.

 

Darmreinigung oder Entgiftung: Entschlackungskuren

colon-hydro-therapieVerschiedene Entschlackungskuren sind weitere bekannte Methoden innerhalb der Fastenzeit, welche den Körper von Giftstoffen befreien und alle schädlichen Stoffe hinausschwemmen sollen. Ein verbessertes Hautbild und eine entlastete Verdauung können das Resultat sein. Zwar purzeln auch hier in der Regel einige Pfunde, jedoch ist auch die Entschlackungskur nicht für Personen geeignet, die auf Dauer an Gewicht verlieren möchten. Viel mehr kann sie als ideale Grundlage einer Ernährungsumstellung dienen, die uns im Idealfall unsere bisherigen Essgewohnheiten überdenken lässt. Zu den wichtigsten Entschlackungskuren gehören die Darmreinigung, die Entsäuerung und die Entgiftung. Die ideale Dauer beträgt dabei drei bis vier Wochen. Wichtige Tipps sind außerdem der Verzicht auf Fertiggerichte, raffiniertem Zucker und Weißmehl. Der Konsum von Alkohol und Nikotin sowie Koffein und Zucker sollte ebenfalls vermieden werden. Bei einer Entschlackungskur wird auf Obst und Gemüse sowie ausreichend Wasser oder Kräutertees gesetzt.

 

Fasten mit Wasser

fastenart wasser trinkenEine weitere Möglichkeit des Fastens ist das Wasser-Fasten, wobei für einen bestimmten Zeitraum nur lauwarmes Wasser ohne Kohlensäure getrunken wird. Empfohlen werden zwei bis drei Liter am Tag. Diese Kur wird ebenfalls mit drei Entlastungstagen eingeleitet, an denen nur Obst, Gemüse und Reis auf dem Plan stehen. Am ersten Tag der Kur erfolgt zunächst eine Darmentleerung. Nach Durchführung des eigentlichen Fastens gewöhnen die Aufbautage den Darm langsam wieder an feste Nahrung.

Bei Anfängern sollte die Kur nicht länger als fünf Tage dauern. Menschen mit mehr Erfahrung wird eine Dauer von zwei bis drei Wochen empfohlen. Auch hier ist es wichtig, vorher mit einem Arzt abzuklären, ob die aktuelle körperliche Verfassung das Fasten zulässt. Frische Luft und entspannende Sportarten wie Yoga und Pilates unterstützen den Körper dabei, Schadstoffe auszuspülen und den Stoffwechsel anzuregen.

 

Besonders leicht: Basenbildner als Grundlage

Eine sanfte und genussvolle Methode ist das sogenannte Basenfasten. Diese Art von Kur wirkt einer Übersäuerung entgegen und es erfolgt eine Gewichtsabnahme. Durch einen unausgeglichenen Säure-Basenhaushalt wird unser Wohlbefinden beinträchtigt und wir fühlen uns müde, schlapp und energielos. Alle Säurebildner wie Fleisch, Wurst, Milchprodukte, Weißmehl, Kaffee etc. sind hier also tabu. Auf den Tisch kommen dafür Basenbildner wie Obst, Gemüse, Kräuter, Keimlinge, einige Nüsse sowie hochwertiges Öl. Auch hier ist viel Flüssigkeit notwendig: Zweieinhalb bis drei Liter Wasser ohne Kohlensäure und verdünnter Kräutertee werden zu sich genommen. Basenfasten dauert im Optimalfall zehn Tage. Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke sollten bereits drei Tage vorher weggelassen werden.

 

Geeignete Fastenart ist abzuwiegen

Was die Gesundheit vom Fasten und ihren verschiedenen Arten angeht streiten sich die Meinungen. Viele Experten behaupten, dass der Darm überhaupt gar keine Reinigung oder Kuren braucht. Wissenschaftlich ist es noch nicht ganz erforscht, ob der Körper in der Lage ist, permanent alle Schadstoffe auszutragen.

Anfängern sollten nicht direkt mit dem Wasser-Fasten beginnen, sondern zunächst mit einer sanfteren Methode wie dem Buchinger Fasten oder Basenfasten einen Versuch starten. Generell sollte nur fasten, wer sich in einer guten körperlichen und seelischen Verfassung befindet, sich wohl und fit fühlt.

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