Wellness für Schwangere: 9 Monate aktiv und gesund

Eine Schwangerschaft gehört zu den größten Faszinationen des Lebens. Wenn ein kleiner Mensch im Bauch der Mutter heranwächst, bedeutet dies für den Körper eine ganz neue Situation. Doch neben Glücksgefühlen wird es auch zunehmend anstrengender, den Tag zu überstehen. Eine kleine Wellness-Auszeit hilft zu entspannen und sich zumindest für einen Moment schwerelos und leicht zu fühlen. Doch nicht jede Wellness-Anwendung ist auch in der Schwangerschaft gut für den Körper.

 

Die besten Tipps: Wellness für Schwangere

 

Schwimmen

Schwimmen gehört neben Radfahren, Yoga und Spazierengehen zu den Sportarten, die Schwangere bedenkenlos ausführen können. Vor allem im Wasser fühlt sich der Körper schwerelos an und der große Bauch gerät für einen Moment in Vergessenheit. Neuester Trend ist das sogenannte Floating, bei dem man – begleitet von sanfter Musik – schwerelos in einem Salzwassertank schwebt. Ähnlich entspannt geht es bei der Aqua Wellness zu. Dort schweben die Badenden – begleitet von Licht und Musik – in salzhaltigem Wasser. Ein sogenannter Bodyworker trägt die Badenden auf Händen durch das Wasser, wiegt und schaukelt, dehnt und massiert sie leicht. Eine wahre Wohltat nicht nur für werdende Mamas!

 

 

Sauna

Prinzipiell gilt: Erlaubt ist alles, was gut tut. Schwangeren sei empfohlen, auf den eigenen Körper zu hören. Er gibt klare Signale, wenn ihm etwas nicht gefällt. So können Frauen auch in die Sauna gehen, denn es entspannt die Muskeln und sorgt für einen freien Kopf. Zudem können so mögliche Wasseransammlungen im Gewebe schneller ausgeschwemmt werden. Allerdings sollten Aufgüsse vermieden und am besten auch nur die unteren Bänke benutzt werden, da dies dem Kreislauf zusetzt und für Schwindel sorgen könnte. Wer bisher noch keine Erfahrungen mit dem Saunieren hat, sollte dies auch nicht während der Schwangerschaft ausprobieren, da jeder Körper anders auf die Hitze reagiert.

 

Kopfmassage-Entspannung-Stress

Bildquelle: e-pyton / fotolia.de

 

Massagen

Massagen sind immer eine Wohltat – vor allem bei Stress. Sie entspannen die Muskulatur und bringen Körper und Geist in Balance. Doch in der Schwangerschaft sollten bestimmte Massagetechniken vermieden werden, um keine vorzeitigen Wehen auszulösen. Zudem ist das Liegen auf dem Bauch nicht mehr möglich. Eine gute Alternative bietet daher die „Pränatale Ganzkörpermassage“, die speziell für Schwangere ab dem 5. Monat entwickelt wurde. Dabei werden die Füße und Unterschenkel mit einem fühlenden Gel versorgt, ebenso Rücken und Nacken. Abschließend sorgt eine Kopf- und Gesichtsmassage für die nötige Entspannung.

 

 

Wer nicht die Möglichkeit einer speziellen Schwangerschaftsmassage hat, kann auch auf klassische Kopf- und Gesichtsmassagen zurückgreifen, die im Sitzen stattfindet und somit schwangerschaftsfreundlich ist.

 

Yoga

Yoga wird immer beliebter. Denn es entspannt bei Stress, stärkt den Rücken, hilft, die innere Balance zu finden und regt sogar das eigene Sexleben an. Aber auch Yoga für Schwangere erlebt in den vergangenen Jahren einen wahren Boom. Yoga-Übungen in der Schwangerschaft helfen, den Atem zu kontrollieren, den Beckenboden zu stärken und Rückenschmerzen zu lindern. Auch die Lage des Kindes kann mit den richtigen Yoga-Übungen beeinflusst werden, so dass es vor der Geburt in die richtige Position gelangt.

 

Akupunktur

Schwangerschaft ist nicht immer nur ein Wunder. Viele Frauen klagen auch über Übelkeit und Kopfschmerz. Akupunktur hilft, diese Probleme zu lindern. Zudem kann sich die Lage des Kindes vor der Geburt beeinflussen. Da viele Schwangere jedoch empfindlicher auf den Schmerz der kleinen Nadeln reagieren, haben sich Akupunktur Massagen bewährt. Sie helfen nicht nur gegen Kopfschmerz und Verspannungen, sondern können auch die Geburt des Kindes beeinflussen. Die Besonderheit bei der Akupunktur Massage: Statt mit Nadeln werden mithilfe eines abgerundeten Edelstahlstäbchens die Energie-Bahnen im Körper nachgezogen. Dies ist absolut schmerzfrei und birgt keinerlei Risiken für die Schwangere.