Wie Kinder Ordnung lernen

Kinder lieben das Chaos – zumindest macht es ihnen nichts aus. Das ist ganz normal. Wir kommen nicht mit einem perfekten Ordnungssinn zur Welt, wir müssen erst lernen und erfahren, warum genau eine gewisse Ordnung wichtig ist und welche Vorteile regelmäßiges Aufräumen mit sich bringt. Aber wie erzieht man ein Kind, das sich in der Unordnung wohlfühlt, zum Aufräumen und Ordnung halten?

So bringen Sie Ihr Kind dazu, im Haushalt mitzuhelfen

Damit Kinder selbstverständlich im Haushalt helfen und lernen, Verantwortung für ihren eigenen Bereich zu übernehmen, gibt es einige Dinge zu beherzigen.

1. Vorbild sein

„Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, sie machen uns sowieso alles nach.“ Karl Valentin

Schon im Kleinkindalter beginnen Kinder, sich die Handgriffe der Eltern zum Vorbild zu nehmen und sie nachzuahmen. Erledigen Sie Hausarbeiten also besser nicht, wenn das Kind nicht dabei ist, sondern zeigen sie ihm durch Ihre Routinen, dass Putzen und Aufräumen zum Alltag dazu gehören. Schnell entwickeln Kinder dann eigenen Ehrgeiz, wollen mit anpacken, wenn es darum geht, die Geschirrspülmaschine auszuräumen oder den Wischer zu schwingen. Dabei läuft oft nicht alles so, wie es sein sollte. Vielleicht geht ein Teller zu Bruch oder die Aufgabe wird mit viel Fantasie in die Länge gezogen.

Seien Sie in diesen Situationen geduldig mit Ihrem Nachwuchs. Drücken Sie ein Auge zu, wenn es hinterher noch chaotischer aussieht als zuvor. Wichtig ist, dass die Kinder den Spaß bei der Arbeit behalten und die Aufgabe als positives Erlebnis abspeichern.

2. Konkrete Ansagen

„Räum dein Zimmer auf!“ ist vor allem bei jüngeren Kinder eine Aufforderung, die schnell zur Frustration führt. Denn was bedeutet das denn konkret? Kinder müssen erst lernen, Routinen und Strukturen zu entwickeln, geformt werden sie durch Wiederholungen.

Geben Sie genaue Handgriffe vor und vergessen Sie danach das Lob nicht. „Stell die Bücher in den Schrank und leg die Bausteine in die Kiste“ kann ein Beispiel für eine konkrete Ansage sein. Es lohnt sich, das Lob später genau auf diese Schritte zu beziehen, also ein „beschreibendes Lob“ zu äußern: „Toll! Du hast die Bücher in den Schrank gestellt und die Bausteine in die Kiste gelegt“. So werden die einzelnen Schritte positiv erinnert, verfestigt und später genauer beherzigt.

3. Ordnungshilfen

Bauklötze in Korb
Ordnung halten ist natürlich einfacher, wenn es eine gewisse Grundordnung gibt. Tipp: Beziehen Sie Ihre Kinder mit ein, wenn es darum geht, zu bestimmen, wo welches Spielzeug „wohnen“ darf. Es fällt ihnen so viel leichter, sich die Orte zu merken. Mitbestimmung gibt den Kleinen das Gefühl, ernst genommen zu werden.

Mit Farben oder Bildern auf Kisten und Schubläden lässt sich ebenfalls gut arbeiten. Wichtig ist auch, regelmäßig zu entrümpeln. Spielzeug, das nicht mehr benötigt wird, sollte aussortiert werden, um die klare Struktur und die Grundordnung im Zimmer beizubehalten.

 


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