10 Dinge, die Sie heute für die Umwelt tun können

Wer umweltbewusster leben möchte, fragt sich häufig: Womit soll ich bloß anfangen? Wir haben für Sie 10 Dinge, die Sie heute bereits tun können.

1. Leitungswasser trinken

Wasser in Plastikflaschen zu kaufen ist teuer und überflüssig, gerade weil jeder von uns Wasser in bester Qualität ganz bequem aus dem Wasserhahn zapfen kann. Ohne schweres Tragen und ohne große zusätzliche Kosten. Leitungswasser kostet nur etwa 0,2 Cent pro Liter. Also, nix wie ran an den Hahn.

 

2. Zu Ökostrom wechseln

Zwar scheuen sich viele vor einem Wechsel des Stromanbieters, aber seien wir mal ehrlich: Letztendlich dauert es kaum länger als eine Viertelstunde. Ein Anruf oder eine E-Mail reicht in der Regel aus – und zack, es ist erledigt. Wenn Sie herkömmlichen Strom nutzen, finanzieren Sie mit Ihrem Geld Atomkraft oder Kohleenergie. Wenn Sie das nicht möchten, bleibt nur der Wechsel.

3. Nichts kaufen

Einfach mal nichts kaufen – es klingt so einfach. Aber wie oft kaufen wir etwas nur aus einer Laune heraus, obwohl wir den Schrank voll Kleider haben, obwohl unser altes Smartphone noch funktioniert, obwohl mehrere ungelesene Bücher im Regal liegen. Nicht zu konsumieren kostet kein Geld, verschwendet weder Zeit noch Ressourcen – es ist einfach nachhaltig.

4. Auf Fleisch und tierische Produkte verzichten

Die Frage nach Fleisch oder Kein-Fleisch artet häufig schnell in eine Art Glaubenskrieg aus. Aber es ist nun einmal so, dass Fleisch, Käse, Butter etc. in der Herstellung viel energieaufwändiger sind als Obst und Gemüse. 700 Kilogramm CO2 kann eine vierköpfige Familie meiden, wenn sie einmal pro Woche auf ein Kilogramm Fleisch verzichtet*. Wir finden, das ist viel.

Es spricht nichts dagegen, klein anzufangen: ein veganer Tag pro Woche. Wie schwer kann das sein?

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5. Mikroplastik aus dem Badezimmer verbannen

Mikroplastik befindet sich in mehr Produkten als man so gemeinhin annimmt: in vielen Duschgels, Peelings, Puder, Sonnencreme usw. finden sich die winzigen Plastikpartikel. Kläranlagen können diese Mikropartikel nicht ausreichend herausfiltern, so dass sie fast ungehindert in den Wasserkreislauf gelangen und sich in den Böden ablagern. Auch für Fische und Wasservögel ist Mikroplastik gefährlich, denn sie nehmen es mit der Nahrung auf.

Wenn Sie zertifizierte Naturkosmetik verwenden, können Sie sicher gehen: diese enthält kein Mikroplastik.

6. Toilettenpapier aus Recyclingpapier verwenden

umweltDass für Toilettenpapier Bäume sterben müssen, ist eigentlich ein Unding. Der Wechsel zu Recycling-Toilettenpapier sollte fast schon selbstverständlich sein. Die heutigen Recyclingpapiere haben übrigens nichts mehr mit den kratzigen, grauen Papieren vergangener Tage zu tun. Am besten vertrauen Sie einem Toilettenpapier, das “Blauer Engel”-zertifiziert ist: Weich am Hintern und doch gut für die Umwelt!

 

7. “Sag nein zu Alu-Folie”

Aluminium ist in der Herstellung extrem umweltschädlich und es ist auch nicht gut für unsere Gesundheit: Aluminium kann das Nervensystem schädigen, den Knochenstoffwechsel beeinträchtigen, es steht in Verdacht, die Fruchtbarkeit zu senken und Krebs zu verursachen. Das sind alles gute Gründe, unser Essen nicht darin einzuwickeln.

Eine prima Alternative sind Bienenwachstücher und natürlich Büchsen, Dosen, Gläser, Teller, Schüsseln etc.

8. Öko-Waschmittel benutzen

Die meisten herkömmlichen Waschmittel enthalten bedenkliche Inhaltsstoffe. Neben Mikroplastik sind das häufig schwer abbaubare Tenside, Stabilisatoren, chemische Bleichmittel und Konservierungsstoffe. All diese Stoffe sind schädlich für uns und für die Umwelt. Besser machen es ökologische Waschmittel: hier finden Sie eine Liste empfehlenswerter Waschmittel.

Weichspüler sind grundsätzlich nicht zu empfehlen, auch nicht in der Bio-Variante. Sie sind überflüssig, belasten das Abwasser, den Geldbeutel und häufig auch die Gesundheit.

9. Nachhaltig Kaffee trinken

umweltKaffee aus dem Automaten mit Alukapseln ist keine umweltschonende Variante. Wie oben schon erwähnt ist Aluminium sehr umweltschädlich in der Herstellung. Zudem produziert jede getrunkene Tasse Kaffee Müll – das ist ökologischer Irrsinn. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Kapsel-Kaffee deutlich teurer ist als Bio-Fairtrade-Kaffeebohnen. Bei den Kapseln kostet das Kilo Kaffee – hochgerechnet – etwa 50 bis 80 Euro, Bio-Fairtrade-Kaffee kostet nur etwa 26 Euro pro Kilo. Ein Gewinn für alle!

Wenn es der Kaffee-to-Go sein muss, dann verzichten Sie auf einen Einwegbecher. Bringen Sie Ihren eigenen Becher mit oder gönnen Sie sich eine Viertelstunde Ruhe im Café.

10. Einfach anfangen

Sie müssen nicht heute von Null auf Hundert gehen. Sie müssen nicht sofort 100 Prozent vegan und plastikfrei leben. Aber Sie können klein anfangen. Sie gehen heute mal im Unverpackt-Laden einkaufen; Sie nehmen die Tomaten, die nicht in Plastik eingeschweißt sind; Sie lassen das Auto stehen und fahren mit dem Fahrrad; Sie nehmen das vegetarische Essen in der Kantine. Es gibt Tausende Möglichkeiten, anzufangen. Starten Sie einfach heute!

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* Quelle