Anti-Stress: 3 Atemtechniken, die Ihr Stresslevel senken

Jeder kennt ihn – jeder erlebt ihn täglich, durch ihn können wir Höchstleistungen vollbringen – Stress. Doch wenn Druck und Hektik dauerhaft zu groß sind, ist das ziemlich ungesund. Wir zeigen Ihnen hier einige Tipps, wie Sie mit verschiedenen Atemtechniken mehr Ruhe in Ihren Alltag bringen.

Geschenke besorgen, Weihnachtsessen vorbereiten oder die Besuche bei den Verwandten planen – so schön die Weihnachtszeit ist, sorgt sie auch für jede Menge Stress. Was will nicht alles noch erledigt werden, um das „perfekte“ Weihnachten zu erleben. Das ist ganz natürlich, kann aber auch bedenklich werden. Wer unter dauerhaftem Stress leidet, tut nicht nur seinem Geist nichts Gutes, sondern auch seinem Körper.

Dauerhafter Stress ist schädlich

Grundsätzlich ist Stress nicht unbedingt etwas Negatives, sondern bringt uns in hektischen Situationen dazu, leistungsfähiger zu sein. Durch die Hormone – Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol – die währenddessen ausgeschüttet werden, wird uns ein Energieschub beschert. Bei akutem und langanhaltendem Stress kann das allerdings zu Problemen für den Körper führen. Das Immunsystem ist dauerhaft unter Strom, hat mit zu vielen „Angreifern“ zu kämpfen und wir werden anfälliger für Erkrankungen und Infekte.

Stresstoleranz

Da jeder Mensch eine unterschiedliche Stresstoleranz aufweist, kann man nicht verallgemeinern, wie viel Stress für den einzelnen gesund ist. Da muss man einfach auf sein Gefühl und die Alarmsignale des Körpers achten. Beispiele für physische und psychische Symptome bei chronischem Stress können dauerhafte Erschöpfung, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Verspannungen sowie Konzentrations- und Angststörungen und innere Unruhe sein.

Das kann man dagegen tun

Sport ist eine passende Alternative, um nach stressigen Terminen oder der Arbeit den Ballast loszuwerden. Auch spezielle Entspannungstechniken wie Yoga sind hilfreich. Andere wiederum empfinden soziale Kontakte, also das Treffen mit Freunden, oder das Nachgehen eines Hobbys als äußerst heilsam. Eine andere Möglichkeit bieten Atemtechniken. Im Alltag meist gut zu integrieren, da es nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und praktisch überall umsetzbar ist.

Entspannende Bauchatmung

Die Bauchatmung ist eine recht einfache Technik, die jeder sofort ausprobieren kann. Man sollte sich einfach aufrecht hinsetzen, sodass der Rücken ganz gerade ist. Man schließt die Augen und legt die flache Hand auf den Bauch. Danach atmet man durch die Nase tief ein – etwa solange bis man in Gedanken bis fünf gezählt hat. Den Atem kurz anhalten und dann ruhig und langsam – wieder bis fünf zählen – durch den Mund ausatmen. Nach dem Ausatmen einen Moment inne- und sprichwörtlich die Luft anhalten. Nach einigen Wiederholungen spürt man regelrecht wie sich der Puls und die Gedanken beruhigen.

Progressive Muskelentspannung

Eine andere Möglichkeit ist die progressive Muskelentspannung. Bei dieser Methode atmet man bei geradem Rücken und geschlossenen Augen wieder langsam ein. Der Unterschied ist, dass man nun versucht, so viele Muskeln wie möglich im Körper anzuspannen. Das kann bei Wiederholungen auch von Körperregion zu Körperregion variieren. Auch hier versucht man den Atem ruhig anzuhalten und die Muskeln anschließend wieder zu entspannen.

Langsame Brustatmung

Bei der sogenannten Brustatmung nimmt man auch wieder eine gerade Sitzposition ein. Danach legt man die Hände auf beiden Seiten des Brustbeins auf die unteren Rippen. Die Hände sollten so platziert werden, dass sich die Fingerspitzen fast berühren. Wenn man nun bewusst einatmet, fühlt man wie weit sich die Rippen nach außen dehnen. Gleichzeitig entfernen sich die Hände voneinander. Nach kurzem Innehalten, nähern sich die Fingerspitzen beim Ausatmen langsam wieder an. Auch hier sollte man die Übungen einige Male wiederholen, bis sich eine wahrnehmbare Entspannung eingestellt hat.

Nach allen Übungen ist es empfehlenswert noch einen Moment sitzen zu bleiben, die Entspannung und Ruhe bewusst zu spüren und gelassener die nächste Aufgabe anzugehen. Diese Atemtechniken können wirksam, aber auch nur begrenzt im Alltag weiterhelfen.

Wichtig ist es, regelmäßig seine Einstellung zum Stress zu prüfen und auf Alarmsignale schnell zu reagieren. Versucht man zwischendurch öfter mal bewusst zu entspannen, einfach offline zu sein und auf eine gesunde Ernährungsweise zu achten, sollte sich das Stresslevel senken. Stresssituationen sind wie die leckeren Kekse zu Weihnachten: Hat man zu viel davon, ist es ungesund!

 

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