Diese Fehler sollten Sie beim Faszienrollen vermeiden

Massagen sind gut für Körper und Geist! Warum sich also nicht auch zuhause öfter Entspannung gönnen? Das Faszientraining ist eine perfekte Mischung aus Bewegung und Massage. Worauf Sie bei der wirkungsvollen Selbstmassage achten sollten, erklären wir Ihnen hier.

Immer mehr Anhänger schwören darauf – das Faszientraining. Es ist effektiv und meist einfach im Alltag zu integrieren. Die Faszien selbst befinden sich im Bindegewebe des Körpers. Sie umschließen als dünne faserige kollagene Haut die Muskeln wie ein Netz und halten einzelne Gewebebereiche zusammen.

Verklebungen lösen

Durch einseitige Bewegung, dauerhaft psychischen und physischen Stress kann es zu schmerzhaften Verletzungen der Faszien kommen. Hilfe kann das „Fascial Release“ bieten, also gezielte Übungen, um die Faszien zu stärken. Mit meist bunten Rollen aus Schaumstoff werden gezielt Körperpartien trainiert und die Faszien angeregt. Besonders Verklebungen des Bindegewebes werden somit entgegengewirkt. Der Druck auf die Faszien wirkt wohltuend auf die Durchblutung des gesamten Körpers.

Bei stark verklebten Faszien kann dies teilweise zu Beginn eines Trainings auch mal schmerzhaft sein. Ein sanfter und langsamer Start ist somit ratsam. Auch wenn das Faszientraining für jeden – wenn möglich täglich – leicht durchzuführen ist, sollten Sie bestimmte Fehler unbedingt vermeiden.

1 Zu schnelles Rollen Einer der häufigsten Irrtümer ist, die Faszienrolle zu schnell hin- und her zu bewegen. Agiert man zu übereifrig, kann das Bindegewebe nicht richtig in Bewegung gebracht werden, die Faszien werden somit nur oberflächlich angesprochen. Stattdessen sollte man langsam und eher mit starkem Druck die Faszien trainieren. Die Verklebungen können dadurch behutsam gelöst werden.

2 Knochen trainieren Beim Rücken ist die Wirbelsäule von außen gut erkennbar, sodass beim Rollen der Lendenwirbelbereich „trainiert“ wird. Das sollte auf jeden Fall mit einer regulären Faszienrolle vermieden werden – lediglich der Duoball, der eine leichte Einkerbung aufweist, kann für diese Region genutzt werden. Grundsätzlich gilt: Keine Knochen trainieren, sondern nur die Muskeln und das Gewebe in Form bringen.

3 Zu harte Faszienrollen Jeder Mensch hat einen anderen Körperbau, somit sollte auch die Faszienrolle für jeden individuell ausgewählt werden. Eine zu harte Rolle sorgt bei den Massagen eher dafür, dass wir öfter Schmerzen empfinden. Von Natur aus versuchen wir Schmerzen zu vermeiden und somit rollen wir viel vorsichtiger auf der Rolle und der Effekt des druckvollen Massierens ist praktisch wirkungslos. Daher besser eine weichere Rolle verwenden und den Druck erhöhen.

4 Bei Schmerzen sofort aufhören Sonst bekommt man den Rat bei Schmerzen besser mit dem Training aufzuhören, bei dem Faszientraining ist das jedoch etwas anders. Hier sollte man in den Schmerz trainieren. Es ist vor allem zu Beginn normal, dass das Lösen der Verklebungen in dem Geweben Schmerzen hervorruft – denn dadurch werden sie Stück für Stück gelöst. Daher die Empfehlung: Versuchen Sie in den Schmerz zu trainieren und ruhig weiter zu atmen. Es sollte sich dann kontinuierlich besser anfühlen.

Worauf noch warten? Faszienrolle schnappen und loslegen. Es reichen schon wenige Minuten am Tag und die vielen Verklebungen und Verspannungen werden zusehends weniger. Wir wünschen viel Spaß!

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