Wie Sie mehr Bewegung in den Alltag Ihrer Kinder einbauen

Studie: Kinder bewegen sich zu wenig

“Die Sonne scheint! Endlich wieder draußen Fußball spielen.” Das ist wohl leider ein Satz, den Sie mittlerweile von immer weniger Kindern in Deutschland hören. Bei Mädchen und Jungen kommt die Bewegung zu kurz. Laut Forschern der Karlsruher Pädagogischen Hochschule, des Karlsruhers Instituts für Technologie und des Robert Koch-Instituts bewegen sich 80 Prozent der 6- bis 17-jährigen Kinder nur noch 50 Minuten am Tag. Das sind nicht nur deutlich weniger Minuten als noch 2007, sondern liegt auch unter der Grenze von 60 Minuten, die die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt.

Wie hilft Bewegung meinem Kind?

Dass sportliche Aktivität gut für Kinder ist, sollte jedem bewusst sein. Körperliche Betätigung macht nicht nur allgemein fitter und wacher, Bewegung fördert außerdem die Sprachentwicklung Ihres Kindes, da das Sprach- und das Bewegungszentrum im Gehirn eng miteinander verbunden sind. Studien zufolge sind körperlich aktive Kinder sogar besser in Mathe.

Was können Sie also tun, um Ihr Kind zu fördern? Wir haben einige hilfreiche Tipps für Sie vorbereitet.

1Ein gutes Vorbild sein

bewegungEs ist bekannt, dass aktive Eltern auch aktive Kinder haben. Sie sind besonders in den jungen Jahren Ihrer Kinder ein Vorbild für sie. Das können Sie nutzen. Gehen Sie mit Ihrem Kind raus in die Natur, statt es den ganzen Tag fernsehen zu lassen. Eine gemeinsame Radtour am Wochenende fördert nicht nur den Familienzusammenhalt, sondern auch das Verhältnis der Kleinen zur Natur. Nicht zuletzt leben aktive Eltern natürlich auch selber gesünder.

2Auf das Auto verzichten

Sofern möglich sollten Sie bei kleinen Strecken auf das Auto verzichten. Natürlich ist damit nicht gemeint, jeden Tag riesige Fußmärsche zurückzückzulegen. Wenn der Schulweg Ihres Kindes nicht extrem lang ist, sollten Sie es nicht jeden Tag zur Schule fahren. Mit einem Fahrrad ist man in manchen Fällen nicht nur genauso schnell wie mit dem Auto, es fördert auch zusätzlich noch die Selbstständigkeit des Kindes und ist deutlich umweltfreundlicher.

3Im Sportverein anmelden

bewegungWie gut eine Mitgliedschaft in einem Sportverein für Ihren Nachwuchs ist, haben wir ja bereits oben beschrieben. Also worauf warten Sie noch? Dank der Freundschaften die Ihr Kind dort knüpft, müssen Sie sich auch keine Sorgen machen, dass es nur mit “Sportmuffeln” seine Freizeit verbringt.

Ihr Nachwuchs lernt durch die Mitgliedschaft im Sportverein aber auch weitere, wichtige Lektionen fürs Leben. So zum Beispiel, dass man sich im Leben an gewisse Regeln halten und seine Mitmenschen respektieren soll. Die Kinder lernen ganz unterbewusst, dass sie warten bis sie an der Reihe sind und wie wichtig Teamwork ist.

4Tage ohne Bewegung sind auch in Ordnung

Problematisch kann es werden, wenn Ihr Kind es als Zwang ansieht, sich jeden Tag viel bewegen zu müssen. Üben Sie also nicht zu viel Druck aus und gönnen Sie Ihrem Nachwuchs auch mal eine Pause. Sie merken es ja bestimmt an sich selbst, dass man nicht jeden Tag Lust auf Sport haben kann und das ist auch vollkommen normal. Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn manchmal die Playstation dem Fußball vorgezogen wird.

Statt Druck zu machen, sorgen Sie lieber dafür, dass Bewegung ganz normaler Bestandteil des Alltags wird. Dafür haben wir noch folgende Tipps:

  • Treppe statt Rolltreppe oder Fahrstuhl
  • auf dem Heimweg von der Kita oder der Schule machen Sie einen Zwischenstopp auf dem Spielplatz (und wenn es nur 15 Minuten sind)
  • Wenn Sie Bus oder Straßenbahn nutzen, steigen Sie eine Station früher aus und laufen noch ein Stück
  • Tierische Hilfe: die Kinder übernehmen die Hunderunde oder “leihen” sich einen Hund bei Freunden
  • Nutzen Sie einen Gymnastikball statt Schreibtischstuhl
  • Zu Fuß einkaufen gehen – wenn sie doch mit dem Auto fahren, wählen Sie einen Parkplatz, der möglichst weit weg vom Eingang liegt
  • Beim Fernsehen: stellen Sie keine große Flasche eines Getränks auf den Tisch, sondern, wer Durst hat, geht in die Küche und holt sich dort ein Glas
  • Feste Aufgaben im Haushalt: den Müll raustragen, die Spülmaschine leer räumen, das eigene Zimmer saugen – auch das sind kleine Bewegungseinheiten
Viel Spaß!

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