So schädlich ist Stress wirklich

Stress – Ein Wort was sicherlich jeder von uns regelmäßig in Gesprächen ohne Probleme unterbringen kann oder es – wenn auch unterschwellig – oft empfindet. Stress auf Arbeit, der Zeitdruck, die Kinder von der Schule abzuholen, der alltägliche Stress wie Einkaufen, aber auch die Belastung im Freizeitbereich, bestimmten Aktivitäten wie Geburtstagsfeiern und Co. nachgehen zu „müssen“. All diese Dinge können dauerhaft der Gesundheit schaden.

Der Körper reagiert bei dauerhafter Belastung mit verschiedenen Symptomen und sendet dabei verschiedene Warnsignale wie zum Beispiel:

  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Hoher Blutdruck
  • Hörsturz oder Tinnitus
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Geringere Libido
  • Magengeschwür
  • Herzerkrankungen bzw. Herzinfarkt
  • Einschlafschwierigkeiten und chronische Müdigkeit
  • Größeres Schmerzempfinden

Warnsignale ernst nehmen

Sicherlich sind diese aufgeführten Punkte ALLE mehr als ein Grund zu viel, stärker auf seinen Körper zu achten. Doch nicht nur die rein körperlichen Symptome, sollte man ernst nehmen. Auch emotionale Auswirkungen sind Zeichen der Dauerbelastung: beispielsweise ständige Unzufriedenheit oder Nervosität, andauerndes Gefühl des „Nicht-zur-Ruhe-kommens“, unaufhörliches Gedankenkreisen, Angstgefühle oder sogar Burn-Out.

Wie eine Spirale führen diese Symptome zu immer größeren Sorgen und stärkerem Druck, gleichzeitig empfinden wir dadurch immer weniger Freuden im Alltag und konzentrieren uns dadurch deutlich stärker auf die negativen Seiten als auf die positiven.

Stress hat man nicht, man macht ihn sich.

Aba Assa (*1974), Essayistin

Wie können wir uns selbst helfen?

AuszeitUm dem Stress direkt entgegen zu wirken, konzentrieren wir uns nun gezielt nicht auf die Probleme, sondern zeigen hier, was wir nachhaltig dagegen tun können.

    • Verabschieden Sie sich von Perfektion: Es muss nicht immer alles bis ins kleinste Detail durchgeplant oder vorbereitet sein. Natürlich schätzen viele gewissenhaftes Arbeiten, aber das nächste Mal reichen vielleicht auch nur 95 Prozent der Vorbereitung und trotzdem klappt alles und der Chef ist überaus zufrieden. Einfach mal ausprobieren, oder?
    • Auf morgen verschieben: Wenn die wichtige Präsentation erst in drei Tagen ansteht, kann man doch sicherlich auch mal etwas früher Feierabend machen. Seien wir doch ehrlich: Es gibt einfach IMMER etwas zu tun, wir könnten IMMER noch Aufgaben erledigen. Aber wenn Sie sie ab und zu auf den nächsten Tag verschieben, dreht sich die Welt garantiert weiter.

Die Arbeit ist kein Frosch, sie hüpft nicht weg.

  • Rituale schaffen: Rituale vermitteln Ruhe und geben Sicherheit. Wenn der Körper durch wiederkehrende Handlungen weiß, was zu tun ist, werden dadurch weniger kognitive Fähigkeiten benötigt und so erst einmal „geschont“. Einfach am Morgen ausprobieren, wenn Sie mit einer gewissen Reihenfolge nicht ohnehin schon in den Tag starten. Das lässt sich auch durchaus auf andere Situationen des Tages übertragen.
  • Durchbrechen von schlechten Angewohnheiten: Nehmen Sie sich einige Minuten ganz bewusst Zeit und überlegen Sie, welche Situationen bei Ihnen Stress auslösen? Lassen sich diese Probleme mit kleinen Kniffen vielleicht umgehen? Kann mir eventuell ein anderer Kollege im Handumdrehen behilflich sein während ich mich mühsam eindenken muss? Sorgt die Mittagspause an der frischen Luft für einen klaren Kopf und neue Inspiration? Oder kann ich dieses Treffen mit der Verwandtschaft auch mal gegen die Couch tauschen?
  • Sorgen Sie für Auszeiten: Das bedarf keiner Erklärung, oder? :) Und trotzdem nehmen wir Sie uns im Alltag viel zu selten.
  • Achten Sie auf sich selbst: Sie müssen nicht andauernd die Welt retten, manchmal reicht auch nur ein Mensch, den Sie retten – und dieser Mensch darf für den Anfang auch Sie sein. Toller Unterstützer für mehr Achtsamkeit ist „Ein guter Plan“, der ganzheitliche Terminkalender für mehr Achtsamkeit.

Positiver Stress

Bei all den negativen Aspekten, kann Stress natürlich auch hilfreich sein. Dieser sorgt dafür, dass wir in bestimmten Situationen unser Bestes geben können. Doch auf Dauer ist das gefährlich. Das ist eben wie bei allem: Leckere Schokolade ist in Maßen auch gesund und fördert unser Wohlbefinden, doch wenn wir am Tag 8 Tafeln davon essen, bewirkt diese das Gegenteil. Also versuchen Sie es öfter mal mit Pausen und sich auf die Dinge zu konzentrieren, die Ihnen gut tun. Ob dies einer Spaziergang mit dem Lieblingsvierbeiner ist, ein entspannter Kinobesuch oder das Rundum-Wohlfühlprogramm in einer Therme – na, wird das nächste Wochenende bereits geplant?

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