Warum Stille schlau macht

Straßenlärm auf dem Weg zum Job, Arbeitsgeräusche der Kollegen, Lärm der Küchengeräte während der Zubereitung des Abendessens, schreiende Kinder oder die abendliche „Beschallung“ zur Entspannung in Form von Musik, Fernsehsendung oder Computerspiel. All diese Geräusche, Impulse und Informationen strömen tagtäglich auf uns ein. Notiz nehmen wir davon nur selten, da es mittlerweile als „normal“ empfunden wird.

Pause von Geräuschen

Dass Stille tatsächlich aber eine beruhigende, befreiende und stärkende Wirkung hat, ist dagegen selten bekannt. Durch die Einwirkung von Lärm auf unseren Organismus, steigt der Blutdruck und damit die Gefahr für Herzkreislauferkrankungen. Allein unserer Gesundheit zuliebe, sollte man sich daher öfter mal eine Pause von den lauten Geräuschen „gönnen“ – und die Stille gezielt herbeiführen. Dadurch werden vor allem auch die Stresshormone reduziert.

Wenn Reize und Impulse mal nicht ununterbrochen auf uns einwirken, hat das Gehirn genügend Kapazitäten, die geistigen Ressourcen wieder aufzufüllen. So wirkt Stille ebenfalls auftretender Müdigkeit und Konzentrationsschwächen entgegen. Das Gehirn braucht nicht noch zusätzliche Reize verarbeiten, sondern kann sich auf eine Aufgabe fokussieren.

“Die Stille stellt keine Fragen, aber sie kann uns auf alles eine Antwort geben.”

Ernst Ferstl

Da unser eigenes „Netzwerk“ im Kopf dadurch mehr Platz zur Verfügung hat, können wir in dieser Phase auch viel einfacher Zusammenhänge erkennen und sind kreativer. Sachen einfach mal in Ruhe – im wahrsten Sinne des Wortes – zu durchdenken, hilft bei Problemlösungen.

Stille lässt das Gehirn wachsen

Tatsächlich haben Forscher mittels Studien bei Mäusen sogar herausgefunden, dass dank regelmäßiger Stille, neue Hirnzellen gewachsen sind. Im Vergleich zur Kontrollgruppe haben sich neue Zellen gebildet, die der Hirnregion des Gedächtnisses und der Lernfähigkeit zugeordnet werden.

Dank Yoga und dem Zuwenden der Natur, kehrt das Bewusstsein vieler langsam zu mehr Stille im Alltag zurück. Kleine Kniffe wie Ohrstöpsel oder die nicht benötigten elektronischen Geräte einfach auszuschalten, können bereits helfen. Auch Auszeiten wie ein gemütlicher Spaziergang im Wald, entspannende Massagen oder die Zeit auf der Couch nur mit einem Buch zu verbringen, sind für uns sehr wichtig.

Demnächst heißt es also einfach mal: Telefon beiseite legen, Fernseher ausschalten, Ruhe genießen. Die Gedanken einfach schweifen lassen und nachzugehen, denn dabei entstehen doch die besten Ideen. Das wussten auch schon Genies wie Einstein oder Newton – denn Stille macht ja bekanntlich schlau.

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